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Stand: 28. Dezember 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Verätzungen entstehen durch Säureeinwirkungen auf Haut oder Schleimhaut. Die betroffenen Stellen röten sich, bilden eventuell Schorf oder Blasen aus, außerdem treten Schmerzen auf.
Bei Verätzungen der Haut oder Schleimhaut mit Säuren oder Laugen ist es notwendig, möglichst sofort die ätzende Substanz an der betroffenen Körperregion zu verdünnen. Hierfür sind intensive und anhaltende Spülungen der Verätzungswunde mit Leitungswasser nötig. Anschließend sollte Sie die Wunde, ähnlich wie bei Verbrennungswunden, mit einem sterilen Verband abdecken. Verwenden Sie hier keinerlei Salben, Puder, Gele oder ähnliches. Die weitere Behandlung der Verletzungen sollte von medizinischem Personal durchgeführt werden.
Bisswunden entstehen meist durch Tierbisse, wobei oft Bakterien von den Tierzähnen in die Wunde gelangen. Die Infektionsgefahr ist hier allgemein sehr hoch; daneben besteht die Gefahr der Übertragung von Tetanus und Tollwut. Die Schmerzen sind meist stark. Schlangenbisse sind eine Besonderheit: Hier ist zwar die Verletzung klein, doch es besteht Vergiftungsgefahr.
Decken Sie die Wunde steril ab und begeben Sie sich zu einem Arzt oder ins Krankenhaus, um eine Infektion mit Tetanus oder Tollwut beziehungsweise eine lokale Infektion auszuschließen.
Bei einer Schusswunde, ist an der Eintrittsstelle des Geschosses eine eher kleine Wunde zu finden, an der Austrittsstelle ein größeres unregelmäßiges Wundgebiet mit Quetschungen und Hautrissen. Das Geschoss kann sich aber auch noch im Körper befinden. In den meisten Fällen gehen Schussverletzungen mit großen Blutverlusten einher.
Decken Sie die Wunde steril ab, legen Sie gegebenenfalls einen Druckverband an. Rufen Sie unbedingt sofort den Rettungsdienst, es besteht die Gefahr innerer Blutungen!
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