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Wundarten und ihre Erstversorgung

Platzwunden

Stand: 28. Dezember 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Platzwunden sind Riss-Quetsch-Wunden. Sie treten nach Einwirkung stumpfer Gewalt dort auf, wo direkt unter der Haut ein Knochen liegt. Die Wundränder sind leicht unregelmäßig. Die Schmerzen sind vor allem dann stark, wenn der Knochen verletzt wurde.

Um die Blutung möglichst zum Stillstand zu bringen und eine weitere Wundverschmutzung durch eindringende Krankheitserreger zu verhindern, sollten Sie unbedingt einen geeigneten Notverband anlegen lassen. Die Art des Verbands hängt dabei von der Stärke der Blutung ab.

Risswunden

Durch die Einwirkung spitzer Gegenstände und eine gleichzeitige Überdehnung der betreffenden Hautpartie kommt es zum Einreißen der Haut. Die Wundränder sind sehr unregelmäßig und die Wunde schmerzt stark.

Um die Blutung möglichst zum Stillstand zu bringen und eine weitere Wundverschmutzung durch eindringende Krankheitserreger zu verhindern, sollten Sie unbedingt einen geeigneten Verband angelegen. Die Art des Verbands hängt dabei von der Stärke der Blutung ab. Große Risswunden sollten Sie ärztlich versorgen lassen, entweder mit einem Zugpflaster oder einer Naht mit mehreren Stichen.

Stichwunden

Stichwunden entstehen durch das Einwirken spitzer Gegenstände, wie zum Beispiel Messer oder Spieße. Die Wundränder sind glatt, und häufig bluten Stichwunden nur wenig. Doch Stichwunden sind meist tief und bluten nach innen. Die Schmerzen sind kein Indiz für die Schwere der Verletzung!

Handelt es sich um eine Stichwunde, bei der sich der die Verletzung verursachende Gegenstand (wie Messer, Nagel, Pfeil) noch in der Wunde befindet, sollten Sie diesen nicht selbsttätig entfernen, da hierdurch starke Blutungen ausgelöst werden könnten. Lassen Sie sich stattdessen umgehend im Krankenhaus ärztlich behandeln.

Um die Blutung möglichst zum Stillstand zu bringen und eine weitere Wundverschmutzung durch eindringende Krankheitserreger (z.B. Bakterien) zu verhindern, sollte Sie unbedingt einen geeigneten Notverband anlegen. Die Art des Verbands hängt dabei von der Stärke der Blutung ab.

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