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Wundarten und ihre Erstversorgung

Blasen

Stand: 28. Dezember 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Blasen entstehen durch Hitzeeinwirkung, entweder durch eine Verbrühung beziehungsweise Verbrennung, oder aber durch falsches Schuhwerk und die beim Laufen auftretende Reibung. Blasen sind immer flüssigkeitsgefüllt.

Stechen Sie Blasen keinesfalls auf, denn so können Keime in die Wunde gelangen. Wechseln Sie, falls es sich um Blasen an den Füßen handelt, stattdessen für einige Tage Ihr Schuhwerk und verwenden Sie spezielle Blasenpflaster, um den Druckschmerz zu lindern.

Erfrierungen

Eine Erfrierung ist ein lokaler Kälteschaden des Gewebes, zum Beispiel an den Händen, den Füßen oder den Ohren, der durch ein einmaliges, intensives Kältetrauma zustande kommt. Die Folge ist ein Sauerstoffmangel in der entsprechenden Körperregion. Dieser Mangel bewirkt einen Gewebeschaden, der bis zum Absterben der Zellen führen kann.

Liegen Erfrierungswunden vor, sollten Sie die betroffenen Stellen mit einem trockenen, sterilen Verband (wie Mullauflagen) abdecken und möglichst druckfrei hochlagern. Wichtig ist, den erfrorenen Körperteil vor weiterer Kälteeinwirkung zu schützen und nasse Kleidung durch trockene zu ersetzen. Wärmen Sie das erfrorene Körperteil am eigenen Körper (z.B. die Hand in die Achselhöhle legen) oder am Körper des Helfers. Suchen Sie geheizte Räumlichkeiten auf.

Unbedingt vermeiden sollten Sie:

  • Einreiben mit Schnee, massieren; dies führt zu schwersten Gewebeschäden.
  • Erwärmung durch Atemhauch: Dabei entsteht Verdunstungskälte, welche die Erfrierung nur noch fördert.
  • Rauchen, denn dies verengt die Blutgefäße und verschlimmert dadurch die Mangeldurchblutung.
  • Auftauen mittels trockener Hitze (wie Feuer), da die unterkühlten Körperteile gefühllos sind und es daher zu schweren Verbrennungen kommen kann.

Eine Weiterbehandlung im Krankenhaus ist bei fortgeschrittenen Erfrierungen absolut notwendig, um bleibende Schäden zu vermeiden.

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Wundarten und Erstversorgung

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