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Autor: Onmeda-Redaktion
Um die Schwellung nicht zu vergrößern, empfiehlt es sich, die belastende Tätigkeit umgehend zu unterbrechen. Kleinere Blasen können in der Regel selbst behandelt werden und bedürfen keiner ärztlichen Betreuung. Nach der Heilung bleiben meist keine Narben zurück. Geschlossene Blasen sollten in keinem Fall geöffnet werden – die oberste Hautschicht schützt die kleine Verletzung vor Keimen und wirkt somit wie ein natürlicher Verband. Lediglich kleine abstehende Hautfetzen können vorsichtig mit einer Schere entfernt werden.
Ist die Blase bereits geöffnet und es tritt Sekret oder Blut aus, muss die Wunde zunächst desinfiziert werden, um eine Entzündung zu verhindern. Die Hautschichten sollten dabei nicht weiter geöffnet oder abgetragen werden. Anschließend können spezielle Blasenpflaster die Hautpartie wie eine zweite Haut schützen. Nasse Schutzverbände müssen regelmäßig erneuert werden. Druck auf die Stelle sollte in den folgenden Tagen möglichst vermieden werden.
Werden offene Blasen nicht richtig desinfiziert oder schwellen diese ungewöhnlich stark an, kann dies eine Entzündung zur Folge haben. Bei größeren Blasen, länger andauernden Schmerzen oder eitrigen Infektionen sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden. Er kann die Blase mithilfe einer sterilen Nadel punktieren und so die Flüssigkeit abfließen lassen. Personen mit Durchblutungsstörungen oder Hautproblemen, wie zum Beispiel Diabetiker, sollten vorsichtshalber auch bei kleineren Blasen einen Mediziner aufsuchen.
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