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Erste Hilfe bei Schock

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (02. November 2015)

© ImageSource/Science and Medicine 2

Zu einem Schock kommt es, wenn die Sauerstoffversorgung des Körpers durch eine Kreislaufstörung zu gering ist, sodass die Organe unterversorgt werden. Ein Schock kann lebensbedrohlich sein und bedarf unbedingt sofortiger Hilfe.

Es gibt verschiedene Ursachen für einen Schock, so zum Beispiel starker Blutverlust, eine allergische Reaktion, Erkrankungen, bakterielle Infektionen, aber auch Schreck- oder Angstsituationen.

Allgemeine Anzeichen für einen drohenden Schock sind:

  • blasse, kühle Haut
  • unklare Äußerungen des Betroffenen
  • kalter Schweiß, frieren
  • Angst-, Unruhe- und Verwirrtheitszustände
  • beschleunigte Atmung

Im weiteren Verlauf wirkt der Betroffene oft teilnahmslos und es kann zu Bewusstseinsstörungen bis hin zur Bewusstlosigkeit kommen.

Was tun bei einem Schock?

Bei ersten Anzeichen für einen möglichen Schock sollten Sie folgende Maßnahmen ergreifen:

  • Alarmieren Sie so früh wie möglich den Notarzt (112).
  • Versuchen Sie, die Ursache des Schocks zu beseitigen, wenn dies möglich ist (z.B. durch Stillen einer Blutung).
  • Lassen Sie die Person nicht allein und beruhigen Sie sie.
  • Halten Sie die Person warm, z.B. indem Sie sie in eine Decke wickeln. Verwenden Sie jedoch keine Wärme von außen, wie z.B. Wärmflaschen, Heizdecken oder Ähnliches.
  • Ist der Betroffene bei Bewusstsein, bringen Sie sie in die Schocklagerung: Legen Sie ihn flach auf den Boden und lagern Sie die Beine des Betroffenen hoch (z.B. auf einen Hocker, Koffer oder Ähnliches). Legen Sie möglichst gepolsterte Materialien, wie z.B. eine Decke, unter die Knie.
  • Falls Bewusstlosigkeit eintritt, überprüfen Sie die Atmung:

Wann ist professionelle Hilfe notwendig?

Ein Schock ist ein lebensbedrohlicher Zustand, bei dem Sie in jedem Fall den Notarzt (112) rufen sollten!


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