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Stabile Seitenlage

Stand: 22. März 2012Autor: Onmeda-Redaktion

Wann ist die stabile Seitenlage sinnvoll?

Bringen Sie eine Person in die stabile Seitenlage, wenn sie bewusstlos ist, aber noch atmet.

Die stabile Seitenlage hält die Atemwege offen und verhindert, dass der Bewusstlose an Speichel, Erbrochenem oder Blut erstickt, da der Mund in dieser Position zum Boden geneigt ist.

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Erste-Hilfe-Quiz
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Wie bringt man eine Person in die stabile Seitenlage?

  • Bevor Sie mit der stabilen Seitenlage anfangen, achten Sie darauf, dass der Bewusstlose auf dem Rücken liegt.
  • Knien Sie sich seitlich vom Bewusstlosen hin.
  • Strecken Sie die Beine des Bewusstlosen gerade aus.
  • Legen Sie den Arm der Ihnen zugewandten Seite so ab, so dass Unter- und Oberarm einen rechten Winkel bilden. Schulter und Oberarm bilden nun eine Linie, während der Unterarm parallel zum Kopf liegt. Die offene Handfläche sollte nach oben weisen.
  • Greifen Sie nun das Handgelenk des Ihnen fernen Arms und ziehen Sie den Arm quer über die Brust des Bewusstlosen. Winkeln sie den Arm an und legen Sie seine Hand mit dem Handrücken an die Ihnen zugewandte Wange. Der Arm müsste nun so über der Brust gekreuzt liegen, dass der Ellenbogen etwa zur Körpermitte zeigt. Lassen Sie die Hand nicht los.
  • Während Sie die Hand noch festhalten, greifen Sie nun das von Ihnen abgewandte Bein oberhalb des Knies am Oberschenkel und stellen es auf. Drehen Sie den bewusstlosen Körper mithilfe des aufgestellten Beins zu sich herüber auf die Seite. Fixieren Sie dabei immer noch die Hand des Bewusstlosen an dessen Wange. Legen Sie das Bein so ab, dass der Oberschenkel einen rechten Winkel zur Hüfte bildet und die Hüfte nach oben weist. Der Bewusstlose liegt nun auf der Seite, während der Unterschenkel des angewinkelten Beins nun parallel zum anderen, noch geraden Bein, ausgerichtet ist. Dies verhindert das Wegkippen des Bewusstlosen.
  • Überstrecken Sie nun vorsichtig den Kopf des Bewusstlosen etwas nach hinten und öffnen Sie leicht seinen Mund – so erleichtern Sie ihm das Atmen und verhindern, dass er zum Beispiel an Erbrochenem erstickt.
  • Nutzen Sie die Hand an der Wange des Bewusstlosen, um den Kopf in der überstreckten Position zu halten.
  • Rufen Sie den Rettungsdienst (112) und bleiben Sie bis zu dessen Eintreffen beim Bewusstlosen.
  • Decken Sie den Betroffenen möglichst zu.
  • Überprüfen Sie bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes regelmäßig, ob der Betroffene noch atmet. (Beobachten Sie den Betroffenen mind. 10 Sekunden lang: Hebt und senkt sich der Bauch/Brustkorb?)
  • Falls der Betroffene nicht mehr atmet: Drehen Sie ihn sofort auf den Rücken, überstrecken Sie leicht seinen Kopf und bringen Sie Ihre Wange an den geöffneten Mund des Betroffenen. Spüren/hören Sie auch hier keine Atmung? Dann beginnen Sie sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Führen Sie diese bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch.
  • Falls der Betroffene wieder aufwacht, sollte er möglichst liegen bleiben und auf den Rettungsdienst warten. Eine Bewusstlosigkeit sollte immer ärztlich abgeklärt werden.

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