Hörsturz

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (26. April 2012)

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Ein Hörsturz tritt plötzlich und in der Regel ohne erkennbaren Anlass auf. Meist betrifft er nur ein Ohr. Wie schwerwiegend der Hörverlust ist, ist dabei unterschiedlich: Er reicht von leichten Fällen bis zur vollständigen Taubheit.

Viele Betroffene nehmen nach einem Hörsturz plötzlich hohe Töne kaum noch wahr, bei manchen sind es die tiefen Töne. Oft wird ein dumpfes Druckgefühl, als hätte man "Watte im Ohr", empfunden. In etwa 80 Prozent der Fälle treten gleichzeitig Ohrgeräusche (Tinnitus) und bei etwa 30 Prozent Schwindelgefühle auf. Zum Teil kommt es auch zu Missempfindungen im oder am Ohr oder auch zu einem verzerrten Hören.

Erste Hilfe bei Hörsturz

  • Bei Verdacht auf einen Hörsturz sollte man so rasch wie möglich, möglichst innerhalb weniger Tage, einen Arzt aufsuchen.

Wann ist professionelle Hilfe notwendig?

Bei einem Hörsturz ist es in der Regel nicht notwendig, den Notarzt zu rufen. Ein Hörsturz ist offiziell kein Notfall, sondern ein sogenannter Eilfall. Ein Hörsturz sollte also nicht unbeachtet bleiben und so rasch wie möglich, am besten innerhalb weniger Tage, vom Arzt untersucht werden.



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