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Diskussion und Erfahrungsaustausch im Forum Arzneimittel & Arzneitherapie
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Stand: 26. April 2012Autor: Onmeda-Redaktion
Eine Hausapotheke gehört in jeden Haushalt. Sie ist die erste Anlaufstelle bei kleineren und größeren Verletzungen und bei plötzlich auftretenden Unpässlichkeiten.
Die Hausapotheke sollte deshalb eine Reihe von Medikamenten und Verbandsmaterialien enthalten, auf die Sie im Notfall schnell zugreifen können.
Bewahren Sie die Inhalte der Hausapotheke vorschriftsmäßig auf und kontrollieren Sie sie regelmäßig. Denn manche Arzneimittel können schädlich sein, wenn sie abgelaufen sind oder unsachgemäß gelagert oder verwendet werden.
Hängen Sie Ihre Hausapotheke auf keinen Fall im Badezimmer oder in der Küche auf. Wärme und Feuchtigkeit würden die meisten Medikamente in kurzer Zeit unbrauchbar machen. Am besten aufgehoben ist die Hausapotheke im Flur oder im kühlen Schlafzimmer.
Sollten Sie Kinder haben, denken Sie daran, dass Medikamente für diese unerreichbar gelagert werden müssen. Verschließbare Medikamentenschränke gibt es in verschiedenen Ausführungen.
Bewahren Sie die Medikamente in Ihrer Hausapotheke am besten immer in der Originalverpackung auf und werfen Sie den Beipackzettel nicht weg. So können Sie vor der Einnahme zur Sicherheit noch einmal nachlesen, um was es sich genau handelt und wie das Medikament genau einzunehmen ist.
Überprüfen Sie wenigstens einmal jährlich den Inhalt Ihrer Hausapotheke. Sortieren Sie abgelaufene Arzneimittel und Verbandsmaterial, eingetrocknete Salben und angerostete Scheren aus.
Wollen Sie angebrochene Medikamente aus Ihrer Hausapotheke verwenden, überprüfen Sie, ob dieses noch haltbar ist. Viele Medikamente darf man nach dem Öffnen nur einige Wochen verwenden. Notieren Sie bei solchen Medikamenten am besten auf der Verpackung, wann diese angebrochen wurde.
Um Medikamente für die jeweiligen Familienmitglieder auseinanderhalten zu können, schreiben Sie am besten einfach den jeweiligen Namen auf die Verpackung.
Abgelaufene Medikamente nehmen viele Apotheken kostenlos entgegen und entsorgen diese fachgerecht – fragen Sie am besten einfach bei Ihrer Apotheke nach. Kleinere Medikamentenmengen können Sie auch über den Hausmüll entsorgen, wenn dieser am Ende in einer Verbrennungsanlage landet, denn rechtlich gesehen sind diese Siedlungsabfall. Beim Hausmüll besteht jedoch die Gefahr, dass Medikamente aus der Hausapotheke in falsche Hände geraten und zum Beispiel von Kindern gefunden werden.
Geben Sie abgelaufene flüssige Medikamente möglichst nicht in den Abfluss oder die Toilette: Die Wirkstoffe können auf diese Weise theoretisch auch ins Trinkwasser gelangen, da Kläranlagen flüssige Medikamente nicht vollständig rausfiltern können. Entsorgen Sie flüssige Medikamente deshalb lieber bei Ihrer Apotheke.
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