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Erste Hilfe

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (04. März 2011)

Maßnahmen für den Notfall

Ob im Haushalt, im Beruf, beim Sport oder im Straßenverkehr – im täglichen Leben kann es jederzeit zu Unfällen kommen, die zu kleineren oder größeren Verletzungen führen. Dann ist Erste Hilfe gefordert, bis – wenn nötig – der Arzt oder Sanitäter eintrifft.

Erste-Hilfe-Maßnahmen sind zum Beispiel:

Für Führerschein-Anwärter ist ein Erste-Hilfe-Kurs Pflicht, aber auch für Nichtfahrer ist ein solcher Kurs empfehlenswert! So wie jedes Auto einen Erste-Hilfe-Kasten hat, lohnt sich zudem die Anschaffung von Erste-Hilfe-Materialien für zuhause. So haben Sie zum Beispiel geeignete Verbandsmaterialien direkt zur Hand, wenn es zu einem häuslichen Unfall kommen sollte.

Erste Hilfe zu leisten ist gesetzliche Pflicht. Aber auch wenn Sie keine Erste-Hilfe-Kenntnisse haben, können Sie im Ernstfall im Rahmen Ihrer Möglichkeiten helfen: Den Notruf (112) wählen oder umstehende Menschen um Hilfe zu bitten, ist auch ganz ohne Fachwissen möglich. Genauso wichtig ist es, dem Verunfallten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zur Seite zu stehen. Lassen Sie ihn nicht alleine, sprechen Sie beruhigend auf ihn ein und spenden Sie ihm Trost! Für Betroffene, die einen Unfall erleben, ist die persönliche Zuwendung durch den Ersthelfer von großer Bedeutung.

Eine wichtige und doch ganz einfach Erste-Hilfe-Maßnahme, die beinah jeder leisten kann: Halten Sie den Verunfallten bis zum Eintreffen von Hilfe warm, indem Sie ihn zudecken (z.B. mit einer Decke oder einem Mantel). Denn bei einem Unfall liegen die Betroffenen oft auf dem kalten Boden.

Ist der Betroffene ansprechbar und Sie wollen mit einer Erste-Hilfe-Maßnahme (wie z.B. der Schocklagerung) beginnen, legen Sie nicht einfach drauflos, sondern erklären Sie immer vorab, was Sie gleich tun werden.

Falls Sie einen Verunglückten aus einer akuten Gefahrensituation retten wollen (z.B. Brand, Ertrinken, Einbrechen im Eis), handeln Sie nicht kopflos, sondern überlegen Sie einen Moment, ob Sie sich nicht selbst in Gefahr begeben: Denn Ihre eigene Sicherheit geht vor. Sie können dem Betroffenen schließlich nur dann Hilfe leisten, wenn Sie selbst nicht in Lebensgefahr geraten.






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