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Stand: 11. April 2012Autor: Onmeda-Redaktion
Eine Verätzung entsteht durch das Einwirken von Säure (z.B. Schwefel- oder Salzsäure), Lauge (z.B. Kali- oder Natronlauge) oder Chemikalien auf Haut oder Schleimhaut.
Betroffene Stellen sind gerötet und bilden eventuell Schorf oder Blasen aus. Oft treten starke Schmerzen auf. Ein verätztes Auge ist gerötet, schmerzhaft und tränt. Der Betroffene kneift das Auge krampfhaft zusammen.
Wurde Säure, Lauge oder Ähnliches verschluckt, ist die Mundschleimhaut des Betroffenen weiß belegt, blutig oder aufgequollen. Er hat Schmerzen und Probleme beim Schlucken sowie stärkeren Speichelfluss. In der Folge kann es zu einem lebensbedrohlichen Schock kommen.
Ehe Sie einschreiten, denken Sie an den Eigenschutz! Handschuhe aus Erste-Hilfe-Kästen bieten hier keinen ausreichenden Schutz, Spezialhandschuhe sind gegebenenfalls erforderlich.
Rufen Sie bei einer Verätzung in jedem Fall den Notarzt (112).
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