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Schock

Stand: 18. Februar 2009Autor: Onmeda-Redaktion

Wie erkenne ich einen Schock?

Zu einem Schock kommt es, wenn die Sauerstoffversorgung des Körpers durch eine Kreislaufstörung zu gering ist, sodass mehrere Organe unterversorgt werden.

Es gibt verschiedene Ursachen für einen Schock, so zum Beispiel starker Blutverlust, eine allergische Reaktion, Erkrankungen, bakterielle Infektionen, aber auch Schreck- oder Angstsituationen.

Man sieht einen Arzt, der den Blutdruck misst.

Allgemeine Anzeichen für einen drohenden Schock sind:

  • blasse, kühle Haut
  • unklare Äußerungen des Betroffenen
  • kalter Schweiß, frieren
  • Angst-, Unruhe- und Verwirrtheitszustände
  • beschleunigte Atmung

Im weiteren Verlauf wirkt der Betroffene apathisch und es kann zu Bewusstseinsstörungen bis hin zur Bewusstlosigkeit kommen.

Erste Hilfe bei einem drohenden Schock

Bei ersten Anzeichen für einen bevorstehenden Schock sollten Sie folgende Maßnahmen ergreifen:

  • Versuchen Sie, die Ursache des Schocks zu beseitigen, wenn dies noch möglich ist (z.B. durch Stillen einer Blutung).
  • Lassen Sie die Person nicht allein und kontrollieren Sie regelmäßig Atmung, Puls und Bewusstsein (Vitalzeichen). Handeln Sie entsprechend.
  • Wenn die Person viel Blut verloren hat, stillen Sie die Wunde.
  • Ist die Person bei Bewusstsein: Bringen Sie sie in die Schocklagerung, indem Sie sie flach auf den Boden legen und die Beine schräg hochlagern. Legen Sie möglichst gepolsterte Materialien, wie z.B. eine Decke, unter die Knie.
  • Halten Sie die Person warm, z.B. indem Sie sie in eine Decke wickeln.
  • Beruhigen Sie die Person, insbesondere, wenn der Schock durch Angst oder Schreck verursacht wurde.
  • Der Betroffene darf nicht essen, trinken oder rauchen.
  • Alarmieren Sie so früh wie möglich den Notarzt (112).

Wann ist professionelle Hilfe notwendig?

Ein Schock ist ein lebensbedrohlicher Zustand, sodass Sie in jedem Fall den Notarzt (112) informieren sollten.

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