Fastenzeit: 40 Tage ohne ...

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (28. Februar 2017)

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Fastenzeit! Die närrischen Tage sind vorbei – und jedes Jahr aufs Neue nehmen sich viele Menschen vor, bis Ostern auf eine schlechte oder ungesunde Gewohnheit zu verzichten oder etwas Positives in ihren Alltag zu integrieren.

Knapp sieben Wochen Fastenzeit können sehr unterschiedlich aussehen: Dem einen fällt es schwer, auf das Internet zu verzichten, ein anderer muss sich ganz schön dazu aufraffen, ab sofort das Fahrrad anstatt den Bus zu nehmen. Fest steht: Enthaltsamkeit ist nicht leicht – denn in der Fastenzeit geht es darum, Gewohnheiten abzulegen und sie durch Neues zu ersetzen.

Egal, welchen guten Vorsatz Sie für die Fastenzeit getroffen haben: Mit den kleinen Dingen, die Sie ganz bewusst für eine Zeit in Ihrem Leben umgestalten, können Sie die Basis für grundlegende Veränderungen schaffen. Je länger Sie ein neues Verhaltensmuster ausüben, desto eher wird dieses auch zur Gewohnheit – und somit fällt es Ihnen unter Umständen auch nach Ostern gar nicht mehr so schwer, Ihren guten Vorsatz auch weiterhin beizubehalten. Vielleicht werden Sie nach Ende der Fastenzeit die alte Gewohnheit gar nicht mehr vermissen. Die Fastenzeit muss also nicht zwangsläufig ein Opfer bedeuten, sondern kann auch eine Chance sein, um den eigenen Lebensstil positiv zu beeinflussen!

Die Fastenzeit ist eine Tradition des Christentums. 40 Tage lang – von Aschermittwoch bis Ostersonntag – essen viele Gläubige beispielsweise kein Fleisch und nehmen nur eine sättigende Mahlzeit am Tag zu sich. Die Sonntage werden dabei nicht als Fastentage mitgezählt. Dass die Fastenzeit 40 Tage beträgt, ist kein Zufall, sondern soll an die Zeitspanne erinnern, in der sich Jesus in der Wüste aufhielt.