Ernährungspyramide

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (18. April 2012)

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Bei welchen Lebensmitteln kann man beherzt zugreifen? Bei welchen sollte man sich lieber zurückhalten? In Zeiten von Übergewicht, Fastfood-Hype oder Fitnesswahn ist es für viele Menschen schwierig, beim Essen das richtige Maß zu finden und sich ausgewogen und gesund zu ernähren. Eine leicht verständliche Orientierungshilfe bei diesen Fragen soll die sogenannte Ernährungspyramide geben.

Die Ernährungspyramide des aid-infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e. V. (Idee: Sonja Mannhardt) setzt sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen, die jeweils für eine Nahrungsportion aus einer bestimmten Lebensmittelgruppe stehen. Die Farben der einzelnen Bausteine (grün, gelb und rot) weisen außerdem wie ein Ampelsystem darauf hin, bei welchen Lebensmittelgruppen Sie reichlich zugreifen können und bei welchen Sie sich eher sparsam bedienen sollten.

Schema der 5-stufigen aid-Ernährungspyramide

Schema der Ernährungspyramide

Hier finden Sie die Ernährungspyramide als Download (PDF, 293 KB).

Insgesamt besteht die Ernährungspyramide aus acht Lebensmittelgruppen, die pyramidenförmig angeordnet sind: Ganz unten finden sich Lebensmittel, von denen der Körper am meisten braucht. In der Spitze der Pyramide haben weniger Portionsbausteine Platz – dort befinden sich dementsprechend Lebensmittel, von denen man weniger aufnehmen sollte.

Jeder Baustein der Ernährungspyramide steht für eine Nahrungs-Portion, das darauf abgebildete Symbol zeigt an, welcher Nahrungsgruppe die Portion angehört. Als Maß für eine Portionsgröße gilt dabei in der Regel die eigene Hand. So kann man ganz leicht ablesen, wie viele Portionen man aus welcher Nahrungsmittelgruppe im Laufe eines Tages zu sich nehmen sollte.

Die Ernährungspyramide des aid-infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e.V. ist eine bildliche Orientierungshilfe. Sie gibt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einen Überblick, welchen Teil der Ernährung die einzelnen Lebensmittelgruppen etwa ausmachen sollten. Die Pyramide ist dabei nicht als starres Modell anzusehen, sondern sie bietet vielmehr einen äußeren Rahmen, den der Einzelne individuell an Geschmack, Gewohnheiten und unterschiedlichem Energiebedarf anpassen sollte. Die Inhalte beruhen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen des Forschungsinstituts für Kinderernährung in Dortmund und Referenzwerten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.