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Grippe oder Erkältung?

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (15. August 2014)

Überblick

Grippe oder Erkältung? Die Symptome sind auf den ersten Blick ähnlich – dennoch gibt es zwischen Grippe und Erkältung gravierende Unterschiede. Während eine Erkältung zwar lästig ist, aber zumeist problemlos ausheilt, verläuft eine Grippe (Influenza) meist schwerer.

Unsicherheiten herrschen in der Bevölkerung oft schon bei der begrifflichen Verwendung – denn ein grippaler Infekt, also eine Erkältung, hat nichts mit der echten Grippe zu tun. Vielmehr handelt es sich um zwei eigenständige Krankheitsbilder. Was umgangssprachlich eine Erkältung oder ein grippaler Infekt ist, sieht der Mediziner als banale akute Infektion der oberen Atemwege an; anders die ernstzunehmende Grippe, die meldepflichtig ist, wenn das Influenza-Virus bei einer Person nachgewiesen wurde.

Die Beschwerden bei Grippe und Erkältung sind anfangs ähnlich. Beide Erkrankungen werden beide durch Viren hervorgerufen. Unterschiede zeigen sich im Verlauf und in der Schwere des Krankheitsbilds.

Typisch für die Grippe – Mediziner bezeichnen sie auch als Influenza – ist ein heftiger und plötzlicher Beginn. Mehrere Symptome treten gleichzeitig und intensiver auf, als man es von einer Erkältung gewohnt ist. Husten, Fieber und Schmerzen sind typische Symptome einer Influenza. Das Fieber von mehr als 38,5 Grad Celsius kann über Tage anhalten. Darüber hinaus leiden Grippe-Patienten oft unter Appetitlosigkeit, Schüttelfrost und den begleitenden Schmerzen – hauptsächlich handelt es sich umKopf-, Glieder-, Gelenk- und Muskelschmerzen. Auch Luftnot und massive Erschöpfung weisen auf eine echte Virusgrippe hin. Bis eine Gruppe auskuriert ist, dauert es oft erheblich länger als bei einer Erkältung.

Eine Erkältung wird auch grippaler Infekt genannt und beginnt wesentlich unspektakulärer als eine echte Grippe. Typischerweise treten die Symptome nacheinander auf beziehungsweise lösen sich ab. So kann zuerst der Hals kratzen, dann beginnt die Nase zu laufen oder die Nasenatmung ist behindert und schließlich folgt der Husten. Häufig bleiben Erkältungspatienten vom Fieber ganz verschont oder messen nur leicht erhöhte Temperaturen, die innerhalb weniger Tage zurückgehen. In der Regel sind alle Erkältungs-Symptome spätestens nach zwei Wochen ausgestanden.






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