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Low Carb

Veröffentlicht von: Silke Wesemann (06. Mai 2011)

© Jupiterimages/iStockphoto

Low Carb bedeutet wörtlich "wenig Kohlenhydrate" und bezeichnet eine Diät-Form. Die sogenannte Low-Carb-Diät sieht vor, wenig Kohlenhydrate in Form von stärkehaltigen Lebensmitteln wie Nudeln, Reis, Kartoffeln und Brot zu sich zu nehmen. Stattdessen sollen Abnehmwillige auf Eiweiß und Fett zurückgreifen. Die Erfinder gehen davon aus, dass Eiweiß eine höhere Sättigungswirkung hat als Kohlenhydrate.

Nach dem Prinzip Low Carb sollte die Zufuhr von Kohlenhydraten pro Tag 100 Gramm nicht übersteigen beziehungsweise der Anteil von Kohlenhydraten sollte nicht mehr als 20 Prozent der gesamten Energiezufuhr pro Tag betragen. Fett sollte einen Anteil von 55 bis 60 Prozent ausmachen, der restliche Anteil der Energiezufuhr sollte aus Eiern stammen.

Die Lebensmittelzusammenstellung sieht demnach wie folgt aus: Low Carb besteht zu einem Großteil aus tierischen Produkten wie Milch, Eiern und Fisch. Auch Obst und Gemüse sind bei Low Carb erlaubt, machen aber einen geringen Anteil der Kost aus.

Kurzfristig gesehen kann man mit der sogenannten Low-Carb-Diät innerhalb kurzer Zeit eine Gewichtreduktion erreichen. Um das Gewicht aber langfristig halten zu können, muss man diese Form der Ernährung dauerhaft beibehalten und die Regeln befolgen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hält Low-Carb-Diäten für nicht empfehlenswert. Durch die beschränkte Lebensmittelauswahl werde kein Lerneffekt hinsichtlich einer ausgewogenen Ernährung erzielt. Deshalb sei kein dauerhafter Erfolg zu erwarten.

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Wer eine Low-Carb-Diät macht, läuft Gefahr, sich zu einseitig zu ernähren und zu wenige Ballaststoffe aufzunehmen.

Wegen des teilweise hohen Verzehrs an Fleisch und Eiern sind erhöhte Risiken bei bereits bestehenden Fettstoffwechselstörungen und Gicht zu befürchten, da der vermehrte Eiweißabbau zu einem erhöhten Harnsäurespiegel führen kann.

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