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Zahnextraktion (Zahnentfernung)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (26. März 2014)

Allgemeines

Eine Zahnentfernung – von Medizinern Zahnextraktion genannt – ist die operative Entfernung eines Zahns aus dem Gebiss. Eine Zahnextraktion kann zum Beispiel bei Erkrankungen des Zahns, Zahnhalteapparats oder Zahnfleischs, aber auch bei Fehlstellungen der Zähne erforderlich sein.

Die meisten Menschen können sich an ihre ersten Zahnverluste meist noch erinnern: Die Milchzähne lösten sich fast von selbst, wurden irgendwie "herausgewackelt" und den Eltern strahlend präsentiert.

Im Gegensatz dazu haben viele Menschen Angst, sich die Weisheitszähne vom Zahnarzt ziehen zu lassen. Doch das muss nicht sein: Die Weisheitszahn-OP gehört zu den häufigsten zahnärztlichen Operationen. Meistens kann der Zahnarzt die Weisheitszähne ambulant unter örtlicher Betäubung ziehen. Eine Vollnarkose ist in der Regel nicht notwendig. Eine stationäre Weisheitszahn-OP ist in nur in seltenen Fällen notwendig, zum Beispiel bei einer sehr komplizierten Zahnextraktion oder wenn schwere Vorerkrankungen bestehen, etwa eine erhöhte Blutungsneigung.

Manchmal muss der Zahnarzt auch einen Zahn aus dem bleibenden Gebiss ziehen. Normalerweise versuchen Zahnärzte, alle Zähne möglichst lange zu erhalten. Dazu stehen ihnen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten offen, zum Beispiel Zahnfüllungen. Unbehandelte Karies kann dagegen den Zahn soweit zerstören, dass der Zahnarzt ihn ziehen muss. Auch eine fortgeschrittene Parodontitis macht häufig eine Zahnentfernung beziehungsweise Zahnextraktion notwendig.

Karies und Parodontitis gehören zu den häufigsten Ursachen für eine Zahnextraktion. Eine regelmäßige Kariesprophylaxe fördert nicht nur die Zahngesundheit, sondern kann auch einer Zahnextraktion vorbeugen. Die wichtigsten Bausteine der Kariesprophylaxe sind tägliche Zahnpflege, zahngesunde Ernährung sowie regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt.

Bei der Zahnextraktion entfernt der Zahnarzt einen Zahn aus seinem Knochenfach, indem er ihn mechanisch herauszieht. Dazu benutzt er meist Zangen und Hebel, um den Zahn zu lockern und zu lösen. Manchmal kann der Zahnarzt einen Zahn ganz einfach ziehen, in anderen Fällen ist die Zahnextraktion komplizierter. Ob die Zahnentfernung eher schnell und einfach oder gegebenenfalls schwieriger durchführbar ist, hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Lage des Zahns
  • Festigkeit des Zahns
  • Form der Zahnwurzel
  • Knochenbau der Kiefer
  • Beschaffenheit der umgebenden Nachbarstrukturen.

Nach der Zahnextraktion reinigt der Zahnarzt das leere Zahnfach. Anschließend drückt er die Zahnfleischränder aufeinander und der Patient beißt auf einen Mulltupfer. Dadurch bildet sich ein Blutpfropfen, der das leere Zahnfach ausfüllt. Bei Personen, die zu Blutungen neigen, versorgt der Zahnarzt die Wunde, indem er die Wundränder vernäht. In der Regel dauert es mehrere Wochen, bis das Loch nach einer Zahnextraktion verheilt ist.






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