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Wundversorgung – was tun bei Blutungen?

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (28. Oktober 2013)

Wundversorgung bei geringer Blutung

Die Wundversorgung kleiner Verletzungen, bei denen höchstens eine geringe Blutung besteht, ist einfach: Um solche Wunden zu versorgen, reicht ein Pflaster. Gehen Sie dabei am besten wie folgt vor:

  • Achten Sie bei der Auswahl des Pflasters darauf, dass die Wundauflagefläche größer ist als die Wunde.
  • Schneiden Sie das Pflaster auf Ihre Bedürfnisse zu. Möchten Sie ein Pflaster auf eine Fingerkuppe, zwischen zwei Finger oder auf ein Gelenk kleben, schneiden Sie auf beiden Pflasterseiten keilförmige Stücke heraus.
  • Berühren Sie beim Abziehen der Schutzfolie auf keinen Fall die Wundauflagefläche.
  • Versuchen Sie, das Pflaster faltenfrei aufzubringen.

Auch zur Wundversorgung bei größeren, aber oberflächlichen Wunden mit geringer Blutung ist ein einfacher Schutzverband durch ein größeres Pflaster oder eine Wundauflage ausreichend. Es ist ratsam, steriles Verbandsmaterial zu verwenden, um die Wunde zu versorgen. Fusselndes, nicht steriles Material (wie Papiertaschentücher) ist für den Wundverband nicht geeignet. Auch Wundsalben, Pasten, Gelees, Puder oder Ähnliches darf man bei der Erstversorgung niemals auf eine Wunde auftragen.

Um eine sterile Wundauflage zu fixieren, ist bei einer Wunde am Arm oder Bein eine Mullbinde geeignet. Befindet sich die Verletzung an Kopf, Hals, Bauch oder Rücken, können Sie die Wundauflage mit ausreichend langen, parallel aufgebrachten Heftpflasterstreifen fixieren. Achten Sie in jedem Fall darauf, dass der Verband möglichst fest sitzt, damit sich die Wundauflage auf der Wunde nicht verschiebt. Außerdem ist es ratsam, dass ein zur ersten Wundversorgung angelegter Verband an Ort und Stelle bleibt, bis sich medizinisches Personal um die weitere Versorgung der Wunde kümmert.






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