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Vorsorgeunter­suchungen für Kinder: Weitere Informationen

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen (25. April 2016)

Onmeda-Lesetipps:

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Linktipps:

www.familie.de
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Gesundheitskalender der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA)

Buchtipps:

Kinderjahre

http://i.onmeda.de/buch_largo_kinderjahre2.jpgRemo H. Largo

384 Seiten Piper 2016

Remo H. Largo, Professor für Kinderheilkunde in Zürich, hat sich mit seinem Erstling Babyjahre einen festen Platz unter den Erziehungsratgebern geschaffen. Nunmehr gibt es unter dem Titel Kinderjahre eine Fortsetzung für das Kleinkindalter bis zur Pubertät. Im Mittelpunkt seiner Betrachtungsweise steht das Kind in seiner persönlichen Entwicklung. Hierbei betont er ausdrücklich, dass die Individualität ausschlaggebend ist, denn so, wie jedes Kind eine unterschiedliche Nahrungsmenge benötigt, um satt zu werden, so dauert es eben auch unterschiedlich lange, bis es keine Windeln mehr braucht, lesen kann oder bereit ist sich für einen längeren Zeitraum von der Mutter zu lösen. Bei seinem kinderorientierten Erziehungsstil sind drei Kriterien für Largo unabdingbar: Wenn für die Kinder Geborgenheit, Zuwendung und soziale Anerkennung in erster Linie von Eltern oder den zuständigen Bezugspersonen geschaffen sind, wird sich ein Kind nach seinem eigenen Tempo normal entwickeln. Kinderjahre ist ein flüssig und gut lesbarer Ratgeber, der mit zahlreichen Beispielen aufwartet, in denen übernächtigte oder verzweifelte Eltern Hilfe finden. Sehr ausführlich geht Largo auf die Spielwarenindustrie ein, die gekonnt mit den Ängsten und dem schlechten Gewissen der besorgten Eltern spielt und diese hemmungslos ausnutzt, indem sie eine Fülle von Förderspielen für die Kleinen anbietet. Es ist bestimmt nicht so, dass es nach der Lektüre dieses Buches keine Streitigkeiten mehr in der Familie geben wird, doch vielleicht kann man sie in Zukunft gelassener mit Karl Valentin angehen: "Wir können Kinder nicht erziehen, die machen uns eh alles nach." –Manuela Haselberger – Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Schülerjahre

http://i.onmeda.de/buch_largo_schuelerjahre.jpgRemo H. Largo, Martin Beglinger

336 Seiten Piper 2010

Eva-Maria möchte in der Schule Tiere züchten. Jannick wünscht sich einen Fernseher samt Schießstand und Wrestlingstation im Gebäude. Für Viviana gehört ein Pool zur Traumschule. Und Ömer möchte am Eingang von einem Roboter abgeholt werden, der ihm den Ranzen bis ins Klassenzimmer trägt. Es wirkt ebenso süß wie weltfremd, was sich Fünftklässler laut jener Zitate für den perfekten Schulalltag wünschen, die Remo H. Largo und Martin Beglinger ihrem Buch Schülerjahre. Wie Kinder besser lernen voranstellen. Gar nicht weltfremd, sondern nicht zuletzt auf Erfahrungen und dem neuesten Stand entwicklungspsychologischer Forschung basierend ist das, was der Kinderarzt und sein journalistischer Kollege ihren Lesern hier präsentieren. In drei Kapitel aufgeteilt, illustrieren sie anschaulich, wie Kinder sich entwickeln, was sie fürs Leben kompetent machen kann und wie Schule sein muss, um kindgerecht (und geschlechtsspezifisch intelligenter) strukturiert zu sein. Dabei gehen sie äußerst differenziert zur Sache. Und das ist gerade im Zeitalter von konservativen Pädagogikpäpsten wie Bernhard Bueb oder Michael Winterhoff, vor allem aber in Zeiten wichtig, in denen die meisten Eltern ihre Bildungskonzepte von den Super-Nannys aus dem Fernsehen holen. Den Beginn der Entstehungsgeschichte von Schülerjahre können Largo und Beglinger auf die Minute genau datieren. Alles begann mit einer Mail am 7. November 2007 um 11 Uhr 51. Darin wunderte sich Largo darüber, warum in der Schweiz nur 40 Prozent Jungen gegenüber 60 Prozent Mädchen das Gymnasium besuchen. Daraus entspann sich am Küchentisch hoch über dem Zürichsee ein lebhaftes Gespräch, dem neben Zeitungsartikeln weitere Gespräche folgten. So erklärt sich vielleicht das ungewöhnliche Verfahren eines Frage- und Antwortspiels, auf dem das Buch basiert. Schülerjahre tut dieser dialogische Interview-Charakter gut. Es macht den Text gut lesbar und frisch: genauso frisch wie manche These der Autoren, die die momentane Diskussion im Zeichen des Pisa-Schocks angenehm gegen den Zeitgeist und den Mainstream bürstet.

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Atlas der Entwicklungsdiagnostik

buch_entwicklung_baumann.jpg Baumann, Thomas

532 Seiten Thieme 2007

Die kompetente Durchführung und Auswertung der Vorsorgeuntersuchungen gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Kinderarztes. Wichtig ist dabei, die Grenzen des Normalen und die Anfänge des Pathologischen zu erkennen und eine kompetente Elterninformation zu geben.Entwicklungsdiagnostik praxisnahDie kompetente Durchführung und Auswertung der Vorsorgeuntersuchungen im Kindesalter gehört zu den wichtigsten und schönsten Aufgaben des Kinder- und Jugendarztes. Die Grenzen des Normalen und die Anfänge des Pathologischen der körperlichen und psychomotorischen Entwicklung sind aber oft nicht leicht zu trennen. Darüber hinaus sollte eine qualitativ hochwertige Untersuchung auch bei weniger kooperativen Patienten und Säuglingen gelingen. Schließlich stellt die kompetente und sachkundige Elterninformation das Aushängeschild eines jeden Kinder- und Jugendarztes dar. Der vorliegende Atlas soll dem praktisch tätigen Arzt dabei Hilfestellung geben, spricht aber durchaus auch Interessierte aus eng mit der kindlichen Entwicklung verbundenen Berufsgruppen an.

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Quellen:

Online-Informationen des Pschyrembel: www.pschyrembel.de (Stand: 2016)

Online-Informationen des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte e.V.: www.kinderaerzteimnetz.de (Stand: 2016)

Online-Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: www.kindergesundheit-info.de (Stand: 2016)

Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen über die Früherkennung von Krankheiten bei Kindern bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres (12. März 2011)

Stand: 25. April 2016


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