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Vakuumbiopsie (MIBB)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (30. Juni 2012)

Allgemeines

Die Vakuumbiopsie (MIBB = minimalinvasive Brustbiopsie) ist ein schonendes und sicheres Verfahren zur Entnahme von Gewebeproben. Vakuumbiopsien kommen vor allem zur Früherkennung von Brustkrebs zum Einsatz.

Eine Mammographie oder Ultraschalluntersuchung der Brust liefert nicht immer aussagekräftige Ergebnisse über die Gut- oder Bösartigkeit einer nicht tastbaren Veränderung (wie Mikrokalk) oder eines tastbaren Knotens. Um endgültig zu klären, ob Veränderungen in der Brust gutartig (benigne) oder bösartig (maligne) sind, ist es daher trotz dieser bildgebenden Verfahren häufig notwendig, eine Gewebeprobe aus der Brust zu entnehmen (sog. Brustbiopsie). Eine solche Gewebeentnahme ist auf verschiedene Weise möglich. Während zur Biopsie der Brust früher ein Schnitt nötig war, kommt man heute meist ohne Operation aus, denn: Es stehen verschiedene minimal-invasive Verfahren zur Verfügung, bei denen Hohlnadeln zum Einsatz kommen, um die Gewebeproben zu gewinnen – die Vakuumbiopsie, die Stanzbiopsie und die Feinnadelbiopsie.

Als Standardverfahren zur Brustbiopsie gelten derzeit die Stanzbiopsie und die Vakuumbiopsie; die Feinnadelbiopsie ist nur für Sonderfälle geeignet. Eine Vakuumbiopsie der Brust erfolgt dann, wenn eine Mammographie gezeigt hat, dass verändertes Gewebe von fünf Millimetern Größe oder mehr vorliegt. Wenn der Arzt mithilfe der MIBB Proben aus dem veränderten Gewebe entnommen hat, folgt deren Untersuchung im Labor, um abzuklären, ob die Veränderung gutartig oder bösartig ist. Nur durch eine solche Untersuchung des entnommenen Gewebes kann man sicher ausschließen, dass Gewebeveränderungen bösartig sind.

Demnach ermöglicht die Vakuumbiopsie der Brust eine sichere Diagnose. Gleichzeitig ist die Methode schonend und vermeidet unnötige Belastung: Die MIBB stellt eine Weiterentwicklung und Verbesserung der herkömmlichen minimalinvasiven Nadelbiopsien dar.






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