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Ultraschall (Sonographie)

Veröffentlicht von: Dr. med. Fabian Weiland (17. Juni 2014)

Allgemeines

Sonographie (kurz "Sono") ist die medizinische Bezeichnung für eine Untersuchung mit Ultraschall. Die Sonographie von der Körperoberfläche aus ist eine schmerzlose und risikoarme Methode. Mithilfe von Ultraschallwellen kann der Arzt zum Beispiel Organe wie die Nieren oder die Leber untersuchen – zudem lässt sich mit Ultraschall während der Schwangerschaft das Kind in der Gebärmutter darstellen.

Die Sonographie kommt oftmals zur Diagnose, aber auch zur Verlaufskontrolle einer Erkrankung zum Einsatz, etwa um zu überprüfen, ob eine Therapie wirkt. Der Vorteil von Ultraschall: Das Verfahren ist risikolos, leicht und schnell anwendbar, in vielen Fällen aussagekräftig und zudem kostengünstig.

Der Arzt setzt Ultraschall häufig in folgenden Körperregionen ein:

Man sieht eine schwangere Frau beim Ultraschall.

Viele Frauen kennen den Ultraschall aus einer Schwangerschaft.

Ultraschall beziehungsweise die Sonographie ist eine häufige Methode der Routinediagnostik. Bei bestimmten Fragestellungen kommen außerdem spezielle Ultraschall-Methoden zum Einsatz. So kann der Arzt beispielsweise mit der Doppler-Sonographie den Blutfluss nachweisen oder mit Ultraschallsonden bestimmte Körperbereiche von innen näher untersuchen (Endosonographie).

Mithilfe der normalen Sonographie lassen sich die Gewebsstrukturen und Organe des Körpers zweidimensional abbilden. Beim 3D-Ultraschall (3D-Sonographie) ist die Darstellung dreidimensional, ebenso beim 4D-Ultraschall (4D-Sonographie, auch: Live-3D-Ultraschall). Im Gegensatz zum 3D-Ultraschall kann der Arzt mit 4D-Ultraschall Körpervorgänge vergleichbar einer Videoaufnahme sichtbar machen. Damit lassen sich Bewegungen nachweisen, wie etwa der Herzschlag oder – in der Schwangerschaftsvorsorge – Bewegungen des ungeborenen Kindes im Mutterleib.

Bei einer Ultraschalluntersuchung erzeugt ein Ultraschallgerät hochfrequenten Schall, sogenannten Ultraschall. UItraschallwellen sind für den Menschen nicht hörbar, denn die Frequenz liegt oberhalb der Hörgrenze des menschlichen Ohrs.

Ein Ultraschallgerät (Sonographiegerät) besteht aus einem

  • sogenannten Schallkopf,
  • einem kleinen Rechner und
  • einem Bildschirm (Monitor).

Der Schallkopf des Ultraschallgeräts enthält Kristalle, die bei einer elektrischen Wechselspannung im Rhythmus dieser Spannung schwingen. Der Schallkopf sendet diese Schwingungen – die Ultraschallwellen – während der Ultraschalluntersuchung aus.

Der Schallkopf ist aber nicht nur "Sender", sondern auch "Empfänger" von Schallwellen:

  • Setzt der Arzt den Schallkopf zum Beispiel auf die Bauchhaut einer Person, sendet er damit Ultraschallwellen in den Bauchraum.
  • Treffen die Wellen dort auf die verschiedenen Organen und Gewebe (z.B. Leber, Gallenblase oder Blutgefäße), werden sie jeweils unterschiedlich zum Schallkopf zurückgeworfen (reflektiert).
  • Der Schallkopf registriert die zurückgeworfenen Schallwellen und leitet die Daten an eine Recheneinheit weiter.
  • Diese wandelt alle Informationen in Bilder um, die sich der Arzt während der Sonographie auf einem Bildschirm anschauen kann.

Eine Ultraschalluntersuchung kommt sowohl zur Diagnose von organischen Veränderungen bzw. Erkrankungen als auch in der Schwangerschaftsvorsorge zum Einsatz.






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