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Ultraschall (Sonographie)

Veröffentlicht von: Carolin Grob (17. Juni 2014)

Dopplersonographie

Eine spezielle Form der Sonographie ist die sogenannte Dopplersonographie: Mit dieser Ultraschall-Methode kann der untersuchende Arzt die Geschwindigkeit beurteilen, mit der Blut durch die Blutgefäße fließt. Dabei lassen sich zum Beispiel Verengungen und Verschlüsse der Blutgefäße sowie Durchblutungsstörungen oder Blutgerinnsel (Thrombose oder Embolie) feststellen.

Ein sogenannter Farbdoppler stellt bewegte Flüssigkeit – zum Beispiel Blut in einem Blutgefäß – farblich dar. Je nachdem, in welche Richtung das Blut durch das Gefäß strömt, erscheint es als rotes oder blaues Band auf dem Bildschirm. Die Dopplersonographie kann den Blutstrom aber auch als akustisches Signal wiedergeben.

Eine Variante der Dopplersonographie ist die Duplexsonographie: Hierbei kann der Arzt ein sogenanntes Impulsechoverfahren (auch: "B-Bild") und das Dopplerverfahren kombinieren und so gleichzeitig Weichteilstrukturen (z.B. Gefäßbeschaffenheit) und den Blutstrom untersuchen, etwa im Bereich einer Gefäßverengung.

Duplex- und Dopplersonographie kommen bei folgenden Blutgefäßen zum Einsatz:

  • Halsgefäße
  • Blutgefäße im Schädel
  • Bauch- und Beckengefäße
  • Beingefäße

Eine neuere Entwicklung ist der sogenannte "intensitätsmodulierte" Doppler: Diese Ultraschall-Methode hilft dem Arzt, auch Blutströme mit langsamen Flussgeschwindigkeiten zu erkennen, zum Beispiel in Venen.






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