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Ultraschall (Sonographie)

Veröffentlicht von: Dr. med. Fabian Weiland (25. Juni 2013)

Anwendungsgebiete

Die Sonographie (Ultraschall, Ultraschalluntersuchung; kurz "Sono") hat viele Anwendungsgebiete – sie macht zahlreiche Organe und Körperregionen auf einem Bildschirm sichtbar. Vor allem die Oberflächen-Ultraschalluntersuchung wird häufig eingesetzt. Eine Sonographie der folgenden Körperregionen ist hilfreich, um bei unterschiedlichen Erkrankungen die Diagnose stellen zu können:

Neben den Oberflächenschallköpfen ist auch die Sonographie im Inneren des Körpers – auch Endosonographie genannt – wichtig in der Medizin. Ihre Anwendungsgebiete sind:

  • intrakavitäre ("innerhalb eines Hohlraums") Untersuchung: Hier führt der Untersucher einen Schallkopf in Hohlorgane wie Scheide oder Enddarm ein. Innere Organe, die sich mithilfe eines Oberflächenschallkopfs nur schwer darstellen lassen, erscheinen dabei gut erkennbar auf dem Bildschirm. Deshalb ist der intrakavitäre Ultraschall besonders wichtig, um Eierstöcke, Gebärmutter, Eileiter und Prostata zu beurteilen.
  • intraluminale ("innerhalb einer Röhre") Untersuchung: Diese Form der Ultraschalluntersuchung ist vor allem Bestandteil klinischer Forschung. Dabei führt der Untersucher spezielle kleine Schallköpfe in schlauchförmige Strukturen des Körpers wie Eileiter oder Blutgefäße ein.

Die Sonographie ist nicht nur ein Verfahren, mit dem sich Erkrankungen feststellen lassen – auch in der Therapie kommt Ultraschall zum Einsatz: Insbesondere bei der Behandlung von Nierensteinen setzen Mediziner Ultraschall ein, um diese Steine von außen zu zertrümmern und so zum Beispiel einen operativen Eingriff zu umgehen. Das entsprechende Verfahren nennt man extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWL).

Eine besondere Bedeutung hat Ultraschall in der Schwangerschaft. Jede gesetzlich krankenversicherte Schwangere hat einen Anspruch auf drei Ultraschalluntersuchungen sowie gegebenenfalls weitere Untersuchungen, wenn sie medizinisch notwendig sind. Die entstandenen Ultraschallbilder können sie mit nach Hause nehmen. Für viele Frauen ist der Ultraschall in der Schwangerschaft sehr spannend und die Ultraschallbilder sehr begehrt. Die Mutterschaftsrichtlinien sehen jedoch eine festgelegte Anzahl an Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft vor. Daher müssen zusätzliche Untersuchungen selbst bezahlt werden – es sei denn, es liegen konkrete medizinische Gründe für häufigere Untersuchungen vor. Risiken birgt Ultraschall in der Schwangerschaft nicht – weder für die Mutter noch für das Ungeborene.






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