Transfusionsgesetz

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (22. August 2014)

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Das Transfusionsgesetz (TFG) regelt in Deutschland die Abläufe und Dokumentation von Blutspenden und Bluttransfusionen. Es schreibt vor, dass alle Daten einer Blutkonserve, des behandelnden Arztes, des Patienten sowie eventuelle Zwischenfälle bei der Blutentnahme aufgezeichnet werden. Dadurch lässt sich der Weg einer Blutkonserve vom Spender bis zum Empfänger nachverfolgen.

Außerdem gibt das Transfusionsgesetz feste Richtlinien für die Herstellung und Verabreichung von fremden Blutprodukten. Dank dieser Regelungen sind Bluttransfusionen heutzutage sehr sicher.

Bei dem Begriff Transfusionsgesetz handelt es sich "nur" um den Kurztitel des Gesetzes. Der exakte Name für das Transfusionsgesetz lautet: Gesetz zur Regelung des Transfusionswesens.

Das Transfusionsgesetz (TFG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 01.07.1998, zuletzt geändert am 17. Juli 2009, ist im Folgenden dargestellt.

Inhaltsverzeichnis

1. Abschnitt – Zweck des Gesetzes, Begriffsbestimmungen

2. Abschnitt – Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen

3. Abschnitt – Anwendung von Blutprodukten

4. Abschnitt – Rückverfolgung

5. Abschnitt – Meldewesen

6. Abschnitt – Sachverständige

7. Abschnitt – Pflichten der Behörden

8. Abschnitt – Sondervorschriften

9. Abschnitt – Bestimmung der zuständigen Bundesoberbehörden und sonstige Bestimmungen

10. Abschnitt – Straf- und Bußgeldvorschriften

11. Abschnitt – Übergangsvorschriften

12. Abschnitt – Schlussvorschriften