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Telemedizin

Veröffentlicht von: Till von Bracht (03. Juni 2008)

© Jupiterimages/Digital Vision

Telemedizin bezeichnet die Möglichkeit, medizinische Daten, also Texte, Tabellen, Befunde sowie Bilder, über große Entfernungen hinweg elektronisch auszutauschen bzw. zu versenden, um eine diagnostische oder therapeutische Interaktion zu ermöglichen.

Bereits 1959 verband der Kanadier Jutra zwei Krankenhäuser mithilfe eines Teleradiologiesystems.

Aufgrund der modernen Kommunikationstechnologien ist es mittlerweile möglich, Röntgenbilder, CT-Bilder, MRT-Bilder, Laborbefunde, EKG und andere in sehr guter Qualität beispielsweise an andere Experten weltweit zu übermitteln, um sich mit ihnen interaktiv auszutauschen.

Außerdem stehen Arzt und Patient über die Telemedizin in engem Kontakt, sodass ein Termin häufig nicht vonnöten ist und wichtige Daten direkt überwacht werden können.

Durchführung

Arzt und Patient stehen bei der Telemedizin über so genannte Telemonitoring-Systeme fortwährend miteinander in Verbindung, ohne dass ein Termin vorort nötig ist. Die Patienten werden zu diesem Zweck mit Geräten zur Messung ihrer Vitaldaten ausgestattet. Medizinische Sensoren am Körper eines Herzkranken erfassen zum Beispiel rund um die Uhr Herzschlag- und Blutdruckwerte. Kommt es zu auffälligen Veränderungen, informiert das mobile Messgerät etwa über das Mobilfunknetz automatisch umgehend ein telemedizinisches Zentrum, den Hausarzt oder das Krankenhaus – ein schnelles Verfahren, das Leben retten kann.


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