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Strahlentherapie (Radiotherapie)

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (29. Januar 2013)

Allgemeines

Mithilfe der Strahlentherapie (Radiotherapie) werden bösartige Tumorzellen im Körper geschädigt – mit dem Ziel, dass ein Tumor schrumpft, langsamer wächst oder das Wachstum einstellt. Bei der Strahlentherapie kommt ionisierende Strahlung zum Einsatz, wie etwa Röntgen- oder Elektronenstrahlung.

Die Therapie von Krebserkrankungen basiert auf drei Säulen:

Wann eine Strahlentherapie am besten geeignet ist, hängt von vielen Faktoren ab, so zum Beispiel von der Krebsart und davon, wie weit fortgeschritten die Erkrankung ist. Manche Krebsarten reagieren sehr sensibel auf Strahlung und können daher mit einer Strahlentherapie gut behandelt werden. Häufig kombinieren Ärzte jedoch verschiedene Therapien miteinander. Bei manchen Tumorarten können zusätzlich auch weitere Behandlungsformen sinnvoll sein, so etwa eine Hormontherapie oder eine Immuntherapie.

Die Strahlentherapie wird auch als Radiotherapie, Bestrahlung oder Radioonkologie bezeichnet.

Es gibt unterschiedliche Arten der Strahlentherapie. In den meisten Fällen handelt es sich um eine sogenannte äußere Strahlentherapie – dabei liegt die Strahlenquelle außerhalb des Körpers, das heißt, die betroffene Körperstelle wird von außen mithilfe eines Geräts bestrahlt. Bei der inneren Strahlentherapie (Brachytherapie) hingegen bringt man die Strahlenquelle in den Körper – entweder direkt in den Tumor oder in unmittelbarer Nähe des Tumors.

IMRT: Video

Eine Strahlentherapie kommt nicht nur infrage, wenn es darum geht, eine Krebserkrankung zu heilen. Auch im fortgeschrittenen, nicht mehr heilbaren Stadium von Krebs kann eine Strahlentherapie sinnvoll sein, so zum Beispiel, um durch ein vermindertes Tumorwachstum mögliche Schmerzen zu lindern. Im Gegensatz zur Chemotherapie hat die Strahlentherapie den Vorteil, dass gesundes Gewebe weitgehend geschützt werden kann.

Im weitesten Sinne zählt auch die Behandlung mit elektromagnetischen Wellen aus anderen Frequenzbereichen zur Strahlentherapie – so zum Beispiel mit Mikrowellen im Rahmen einer Hyperthermie, also einer gezielten Erwärmung des Köpers oder Teilen davon.






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