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Selbstuntersuchung der Brust

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (26. Februar 2014)

Allgemeines

Die regelmäßige Selbstuntersuchung der Brust ist neben der jährlichen Vorsorgeuntersuchung beim Arzt eine wichtige Früherkennungsmaßnahme von Brustkrebs: Spätestens ab 30 Jahren gilt daher für jede Frau die Empfehlung: einmal im Monat die Brust abtasten!

Da Veränderungen der Brust durchaus früher auftreten können, ist es allerdings grundsätzlich auch für jüngere Frauen sinnvoll, eine regelmäßige Brustuntersuchung selbst vorzunehmen. Die Selbstuntersuchung der Brust hat einige Vorteile: Sie ist einfach zu lernen und dauert nicht lange. Vor allem aber nehmen Frauen, die ihre Brust regelmäßig selbst abtasten, Veränderungen wie Knoten in der Brust schneller wahr, weil sie den eigenen Körper besser kennen. Über 80 Prozent aller Frauen mit Brustkrebs haben ihren Tumor beim Abtasten der Brust selbst entdeckt.

Wenn bei der Selbstuntersuchung der Brust ein Knoten, ein Größenunterschied oder andere Veränderungen auffallen, besteht jedoch kein Grund zur Panik, denn: Veränderungen, die bei der Brustuntersuchung tastbar sind, können auch gutartig sein (wie z.B. Zysten in der Brust bei der Mastopathie). Trotzdem ist es in einem solchen Fall ratsam, sobald wie möglich einen Arzt aufzusuchen.

Der beste Zeitpunkt für die Brustuntersuchung durch Selbstabtasten liegt in der Woche nach Einsetzen der Regelblutung, weil dann das Drüsengewebe der Brust besonders weich ist. Wer bereits in den Wechseljahren ist und keine Regelblutung mehr hat, sollte die Brust einmal im Monat am jeweils gleichen Tag selbst untersuchen. Frauen, die Hormone gegen die Wechseljahrsbeschwerden einnehmen, können die Selbstuntersuchung der Brust immer dann vornehmen, wenn sie eine neue Monatspackung anbrechen.

Selbstuntersuchung der Brust: Video

Aber Achtung: Um jeden Brustkrebs zu erkennen, reicht eine Untersuchung der Brust nur durch Abtasten nicht aus: Bösartige Tumoren der Brust können nicht tastbar und/oder nicht sichtbar sein – dann gelingt ihre Diagnose weder durch Selbstabtasten noch durch die ärztliche Tastuntersuchung der Brust. Daher kann die Selbstuntersuchung der Brust andere Untersuchungen zur Früherkennung von Brustkrebs (z.B. die Brustuntersuchung durch Ultraschall, Mammographie oder Magnetresonanztomographie) nicht ersetzen, sondern nur ergänzen.






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