Schwarzer Hautkrebs: Früherkennung: Häufigkeit und Risikofaktoren

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (14. August 2015)

Es gibt unterschiedliche Hautkrebsformen. Insbesondere die Zahl der Neuerkrankungen am malignen Melanom (schwarzer Hautkrebs) hat in den letzten Jahren auffällig zugenommen. In Deutschland erkrankten im Jahr 2010 circa 9.600 Männer und annähernd so viele Frauen an schwarzem Hautkrebs. Zusätzlich stellten Ärzte bei weiteren rund 6.000 Menschen ein sogenanntes in situ Melanom – eine Vorstufe des schwarzen Hautkrebses – fest.

Der schwarze Hautkrebs hat eine besonders schlechte Prognose, wenn er erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt wird, da sich bei dieser Hautkrebsart relativ schnell Tochtergeschwulste (Metastasen) bilden. Früh erkannt ist das maligne Melanom allerdings zu einem hohen Prozentsatz heilbar.

UV-Strahlen können Hautkrebs verursachen. Vermeiden Sie deshalb Sonnenbrand und schützen Sie Ihre Haut vor UV-Strahlung, um der Entstehung von Hautkrebs vorzubeugen. In der Sonne sollten Sie sich nur mit ausreichendem Lichtschutz aufhalten. Verwenden Sie daher Sonnencremes mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor. Empfindliche Kinderhaut benötigt einen besonderen Schutz.

Das Bild zeigt das Frühstadium eines Hauttumors. © Okapia

Malignes Melanom (Frühform): Die Symptome sind weniger eindeutig als bei fortgeschrittenen Stadien. (© Dr. med. J. P. Müller/OKAPIA)