Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Qigong

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (31. Januar 2014)

Überblick

Beim Qigong führt man komplexe, langsame Bewegungsabfolgen aus und konzentriert sich gleichzeitig auf den Atem. Die Übungen dienen sowohl der Meditation als auch der Therapie und können sich gesundheitsförderlich auswirken.

Das Qigong (sprich: Tschi-gung) entstammt den Lehren der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), die davon ausgeht, dass die "Lebensenergie" Qi entlang bestimmter Energiebahnen durch den Körper fließt: den sogenannten Meridianen. Damit der Körper funktionieren kann, muss das Qi ungehindert fließen können. Staut sich das Qi, soll das zu Problemen körperlicher oder auch emotionaler Art führen und zum Beispiel Erkrankungen oder innere Unausgeglichenheit bewirken können.

Indem der Übende beim Qigong seine Aufmerksamkeit gezielt auf Atmung, Bewegung und Vorstellungskraft richtet, soll et er den Qi-Strom beeinflussen und möglicherweise vorhandene Blockaden auflösen können. Zuvor gestautes Qi kann so wieder ungehindert den Meridianen folgen und innere Kräfte in Balance bringen. Den Lehren des Qigong zufolge kann man auf diese Weise Erkrankungen vorbeugen oder sogar behandeln. Die Übungen sollen Selbstheilungskräfte aktivieren und den Betroffenen belastbarer machen.

Die verschiedenen Qigong-Übungen haben jeweils bestimmte Körperbereiche oder -funktionen im Fokus, bei denen der Qi-Fluss verbessert werden soll. Qigong soll sich bei vielen Erkrankungen positiv auswirken und kann unterstützend zur Therapie eingesetzt werden.

Qigong-Übung 1.1: Video

Der Begriff Qigong setzt sich aus den chinesischen Begriffen Qi (= universelle Energie, Lebenskraft) und gong (= ausdauerndes Üben) zusammen. Beide Begriffe zusammen bedeuten so viel wie "Arbeiten am Qi".






Anzeige