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Physiotherapie (Krankengymnastik)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (25. Juni 2010)

Kosten

In den meisten Fällen verordnet ein Arzt die Physiotherapie, nachdem er eine Diagnose gestellt hat. Auf der Verordnung dokumentiert er genau, welche physiotherapeutischen Methoden zur Behandlung angewendet werden sollen. Die Kosten übernimmt bei gesetzlich Versicherten die Krankenkasse. Allerdings müssen zuzahlungspflichtige Versicherte einen Eigenanteil leisten. Bei privat Versicherten erstattet das Versicherungsunternehmen die Kosten der Behandlung zurück, nachdem die Rechnung eingereicht wurde. Hierbei ist es allerdings empfehlenswert, vor der Behandlung genau abzuklären, welche Kosten die private Versicherung übernimmt.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in der Regel folgende physiotherapeutischen Leistungen:

  • Krankengymnastik
  • Therapie nach Vojta und Bobath sowie PNF zur Behandlung neurologischer Erkrankungen (z.B. multiple Sklerose, Parkinson)
  • Manuelle Therapie, z.B. zur Mobilisation von Gelenken
  • Ergänzende Leistungen wie Elektrotherapie, Warmpackungen, Massage, Lymphdrainage

Darüber hinaus bieten viele Physiotherapeuten auch Präventionskurse an, beispielsweise eine Rückenschule. Die Kosten für solche Kurse müssen die Teilnehmer in der Regel selbst tragen. Allerdings beteiligen sich einige Kassen im Rahmen von Präventionsprogrammen an den Kursgebühren. Informationen erhalten Sie in der Regel direkt bei Ihrer Krankenkasse.






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