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Positronen-Emissions-Tomographie (PET)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (11. Dezember 2014)

© Jupiterimages/iStockphoto

Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) gehört zu den sogenannten nuklearmedizinischen bildgebenden Untersuchungsmethoden. Ärzte setzen die PET vor allem im Rahmen der Tumordiagnostik ein.

Mithilfe eines radioaktiv markierten Stoffs – dem sogenannten Tracer – kann der Arzt bei der Positronen-Emissions-Tomographie Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper aufzeichnen. Im Gegensatz zu anderen bildgebenden Untersuchungsverfahren, wie beispielsweise Röntgen, bildet die PET nicht die Organe selbst, sondern die Stoffwechselvorgänge in den Geweben ab. Damit ähnelt das Verfahren der Szintigraphie.

Da Krebszellen einen besonders hohen Stoffwechsel haben, ist die PET gut geeignet, um entartete Zellen aufzuspüren. Sie wird aber auch genutzt, um bestimmte Herz-Kreislauf-Erkrankungen festzustellen. So wird die PET zum Beispiel in der Diagnostik von Herzinfarkten oder der koronaren Herzerkrankung eingesetzt. Auch bei der Diagnose von Demenz, Parkinson oder Chorea Huntington kommt die Positronen-Emissions-Tomographie zum Einsatz.

Häufig wird eine PET ergänzend zu einer Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) durchgeführt.

Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) ist ein relativ risikoarmes bildgebendes Untersuchungsverfahren. Die Belastung für den Körper durch den radioaktiv markierten Stoff ist nur gering, da die Strahlung sehr schwach ist und der Tracer schnell wieder mit dem Urin ausgeschieden wird. Manche Menschen reagieren allerdings allergisch auf den Tracer. Deshalb ist es wichtig, den Arzt vor der Untersuchung über mögliche Allergien zu informieren.

Die PET liefert sehr genaue Untersuchungsergebnisse. Dadurch können Ärzte mit diesem Verfahren selbst kleine Tumoren und Metastasen finden. Allerdings ist die Untersuchung sehr aufwendig und teuer. Deshalb kommt die PET noch nicht routinemäßig zum Einsatz.


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