Positronen-Emissions-Tomographie (PET): Durchführung

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (11. Dezember 2014)

Bei einer Positronen-Emissions-Tomographie (PET) muss der Untersuchte in der Regel nüchtern sein, also am Tag der Untersuchung noch keine Nahrung zu sich genommen haben. Zu Beginn der Durchführung bekommt er eine radioaktiv markierte Substanz (sog. Tracer) gespritzt, die sich dann über den Blutkreislauf im Körper verteilt – das dauert etwa eine Stunde. Bei der anschließenden Untersuchung liegt der Patient bequem auf der sogenannten Kameraliege. Die Untersuchung selbst dauert eine bis eineinhalb Stunden – für ein verlässliches Ergebnis sollte man die ganze Zeit ruhig liegen bleiben.

Während der Untersuchung nimmt die PET-Kamera schrittweise den gesamten Körper auf – ein an die Kamera angeschlossener Computer berechnet die eingehenden Daten und setzt sie schließlich in ein komplexes Bild um, auf dem zu erkennen ist, wie sich der Tracer verteilt hat.