Positronen-Emissions-Tomographie (PET): Anwendungsgebiete

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (11. Dezember 2014)

Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) eignet sich für die Krebsdiagnostik. Typische Anwendungsgebiete sind zum Beispiel die Diagnose von:

Mithilfe der Positronen-Emissions-Tomographie kann der Arzt einen möglichen Krebsherd finden und sichtbar machen. Mit der PET kann er außerdem feststellen, wie bösartig ein Tumor ist und welches Krebsstadium vorliegt. Dies ist wichtig, damit der Arzt eine optimale Therapie einleiten kann und um unnötig belastende Maßnahmen zu vermeiden.

Während beziehungsweise unmittelbar nach dem Ende einer Krebstherapie kann der Arzt mithilfe der PET oft schon eine Aussage über den Therapieerfolg machen. Computer- oder Magnetresonanztomographie können den Erfolg erst nachweisen, wenn der Tumor tatsächlich an Größe abnimmt. Der Stoffwechsel der Krebszellen verändert sich bei einer erfolgreichen Therapie aber bereits, bevor der Tumor kleiner wird. Diese Stoffwechselveränderungen kann der Arzt mit der Positronen-Emissions-Tomographie erkennen. Die PET eignet sich insbesondere zur Therapiekontrolle bei:

Nach Krebserkrankungen ermöglicht sie außerdem, Tumorneubildungen (Rezidive) frühzeitig zu erkennen, etwa bei schwarzem Hautkrebs (Melanom) oder Prostatakrebs (Prostatakarzinom).

Neben der Krebsdiagnostik setzen Ärzte die Positronen-Emissions-Tomographie auch zur Diagnose von Herzerkrankungen und Nervenerkrankungen ein. Anwendungsgebiete sind hier beispielsweise: