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Periduralanästhesie (PDA)

Veröffentlicht von: Dr. med. Fabian Weiland (25. Februar 2014)

Risiken und Komplikationen

Die Risiken und Komplikationen einer Periduralanästhesie (PDA) hängen vor allem damit zusammen, welche örtlichen Betäubungsmittel und in welcher Menge sie zum Einsatz kommen. Sie wirken sich zum Beispiel unterschiedlich auf das Herz-Kreislauf-System aus.

Während der Periduralanästhesie kann der Blutdruck stark sinken. Der Narkosearzt ist auf diese Situation gut vorbereitet und kann mit Medikamenten gegensteuern. Ebenso kann es zu allergischen Reaktionen, einem verlangsamten Puls (Bradykardie) und Atemnot kommen.

Zusätzlich können sich aus der Punktion selbst Komplikationen ergeben, wie etwa

  • Verletzungen der Dura mater mit Verlust von Nervenwasser (Liquor): Kopfschmerzen als mögliche Folge
  • Blutergüsse durch Verletzung einer Vene im Periduralraum (mögliche Komplikation: Erguss drückt Nervengewebe ab)
  • Infektionen
  • Abreißen des Katheters (meist ohne Folgen)
  • Rückenschmerzen

Zu einer direkten Verletzung des Rückenmarks kann es nur bei Punktionen oberhalb des zweiten Lendenwirbels kommen, da das Rückenmark meist etwa auf Höhe des ersten Lendenwirbelkörpers endet. Diese Komplikation ist extrem selten.






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