Anzeige

Anzeige

MRT in der Brustkrebsvorsorge

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (14. April 2015)

© Jupiterimages/iStockphoto

Die Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomographie) kommt als Zusatzverfahren zur Diagnostik von Brustkrebs (Mammakarzinom) in Frage. Sie wird insbesondere zur Brustkrebsvorsorge bei Frauen mit familiär erhöhtem Brustkrebsrisiko eingesetzt. Die MRT dient aber auch zur Stadieneinteilung des Tumors vor einer Brust-OP – dem sogenannten "Staging".

Die Magnetresonanztomographie (MRT), auch Kernspintomographie oder kurz MRT genannt, ist ein bildgebendes Verfahren, das Weichteile des Körpers besonders gut abbildet. Daher kann das MRT in der Brustkrebs-Diagnostik als Zusatzmethode sinnvoll sein, zum Beispiel bei einem Knoten, den der Arzt mittels Ultraschall (Sonographie) und Röntgen der Brust (Mammographie) nicht ausreichend beurteilen kann.

Das Standardverfahren zur Brustkrebsvorsorge ist nach wie vor die Mammographie. Bei bestimmten Fragestellungen kann die MRT die Diagnose aber ergänzen. Damit ist es zum Beispiel möglich, die Größe des Tumors und möglicher Metastasen (Tochtergeschwulste) genauer einzuschätzen. Daher spielt die Magnetresonanztomographie eine wichtige Rolle bei der Vorbereitung einer Brust-OP: Mithilfe der MRT kann der Arzt erkennen, wo genau sich der Tumor in der Brust befindet und somit die Operation detailliert planen. Auch bei Frauen, die erblich bedingt ein erhöhtes Brustkrebsrisiko haben, setzen Ärzte die MRT häufig zur Brustkrebsvorsorge ein.

Die MRT ist ein Verfahren, das mit Magnetfeldern arbeitet. Anders als bei der Mammographie ist die betroffene Frau dabei keiner schädlichen Strahlung ausgesetzt. Meist bieten Kliniken (Abteilung Radiologie) und spezialisierte Praxen MRT-Verfahren zur Brustkrebs-Früherkennung an.

Anzeige

Allerdings ist eine MRT nicht für jeden geeignet: Personen mit Herzschrittmachern und anderen nicht entfernbaren Metallteilen, zum Beispiel Prothesen, sind von einer Magnetresonanztomographie ausgeschlossen. Metallteile am Körper (z.B. Piercings) müssen vor der Untersuchung entfernt werden.

Anzeige


Anzeige

'; a2 = ''; if ("partnertest" in window) document.write(a1); else document.write(a2); })(window, document);