MRT in der Brustkrebsvorsorge: Anwendungsgebiete

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (14. April 2015)

Die Magnetresonanztomographie (MRT) hat viele Anwendungsgebiete. Zwar ist das Röntgen der Brust (Mammographie) nach wie vor das Standardverfahren in der Brustkrebs-Früherkennung, die MRT hat sich jedoch zu einem wichtigen Zusatzverfahren in der Brustkrebs-Diagnostik entwickelt, insbesondere bei speziellen Fragestellungen. Die MRT kommt zum Einsatz

  • zur Kontrolluntersuchung von Frauen, die ein familiär erhöhtes Brustkrebsrisiko haben,
  • zur Unterscheidung zwischen Narbengewebe und einem neu aufgetretenem Brustkrebs bei Frauen, die bereits an der Brust operiert wurden,
  • zum Ausschluss weiterer Herde bei einem bekannten Tumor,
  • zur Untersuchung der Ausbreitung, wenn herkömmliche Methoden nicht ausreichen,
  • zur Untersuchung von Patientinnen mit Brustimplantaten,
  • bei Frauen, die jünger als 40 Jahre alt sind,
  • zur Verlaufskontrolle von Tumoren während einer Therapie (wie Chemotherapie) und
  • zur Einteilung des Tumorstadiums ("Staging") vor einer geplanten Brust-OP.