Bildgebende Mammadiagnostik: Mammographie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (12. September 2014)

Die Mammographie ist eines der wichtigsten Verfahren in der bildgebenden Mammadiagnostik. In der Diagnostik von Brustkrebs (Mammakarzinom) eignet sich die Mammographie vor allem zur Früherkennung von Tumoren, weil der Arzt auf dem Mammographie-Bild schon sehr kleine, nicht tastbare Knoten erkennen kann.

Die modernen Mammographie-Geräte besitzen eine sehr gute Bildqualität, und das bei – im Vergleich zu älteren Geräten – relativ geringer Strahlenbelastung. Mit der Mammographie lässt sich ein großer Teil der bösartigen Tumoren bereits in einem sehr frühen Stadium entdecken, was die Heilungsaussichten wesentlich verbessert. Die gesetzlichen Krankenkassen bieten ihren Versicherten im Alter zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre eine kostenlose Mammographie an. Diese Maßnahme wird auch als Mammographie-Reihenuntersuchung (Mammographie-Screening) bezeichnet. Eine Mammographie ist neben der Tastuntersuchung der Brust eine Methode der Brustkrebsfrüherkennung.

Illustration: Zahlenbeispiel zum Mammographie-Screening-Programm © Jupiterimages/Polka Dot Images

Gesetzlich versichterte Frauen zwischen 50 und 69 Jahren haben alle zwei Jahre Anspruch auf eine kostenlose Mammographie.