Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Magnetfeldtherapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (25. November 2014)

Allgemeines

Die Magnetfeldtherapie ist ein naturheilkundliches Verfahren zur Behandlung von Schmerzen und diversen Krankheiten. Die Therapie basiert auf der Annahme, dass magnetische Impulse tief in das Körpergewebe eindringen und dort positiv auf Entzündungen und Verletzungen wirken können.

Magnetfelder lassen sich künstlich mithilfe von Strom erzeugen. Dazu leitet ein Apparat elektrische Energie aus einem Generator in eine Spule. Die bewegte Ladung des Stroms erzeugt ein magnetisches Feld. Ein solches Magnetfeld hat wiederum Einfluss auf die Atomkerne in seinem Wirkbereich – es führt vereinfacht gesagt dazu, dass sich die Atomkerne gleichmäßig ausrichten und drehen. Dieser Drehimpuls der Atomkerne wird auch Kernspin genannt.

Stört zum Beispiel ein kurzer hochfrequenter elektromagnetischer Impuls die gleichmäßige Kernspin-Bewegung innerhalb eines Magnetfelds, müssen sich die Atomkerne danach erneut gleichmäßig ausrichten. Dabei geben sie Wärme ab. Dieser Prozess läuft in verschiedenen Körpergeweben messbar unterschiedlich ab. Das macht sich ein wichtiges Diagnose-Verfahren zunutze – die Kernspintomographie (MRT).

Vertreter der Magnetfeldtherapie gehen davon aus, dass auch Entzündungen oder Verletzungen zu einer veränderten Ausrichtung der Teilchen führen – eine Magnetfeldbehandlung soll die Störungen normalisieren und so den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

Die Wirksamkeit einer Magnetfeldtherapie ist noch nicht eindeutig belegt. Einige klinische Studien konnten zeigen, dass die Magnetfeldtherapie Schmerzen lindern kann – zum Beispiel bei

Außer zur Schmerzbehandlung wenden Therapeuten die Magnetfeldtherapie auch an, um das Immunsystem zu stärken, um Infekte und Allergien zu behandeln, die Knochen- und Knorpelstruktur zu verbessern, Wirbelsäulenerkrankungen zu behandeln, aber beispielsweise auch um Regelschmerzen und Störungen des Blutdrucks zu therapieren.






Anzeige