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Künstliche Befruchtung

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (26. Juni 2013)

Allgemeines

Eine künstliche Befruchtung kann für Paare infrage kommen, die sich Kinder wünschen, aber aus unterschiedlichen Gründen auf natürlichem Weg – also durch Geschlechtsverkehr – keine bekommen können.

Bleibt ein Kinderwunsch auf natürlichem Weg unerfüllt, sind allerdings vor einer künstlichen Befruchtung Beratungsgespräche und ärztliche Untersuchungen notwendig, um die Gründe für die ungewollte Kinderlosigkeit herauszufinden. Diese sind bei Männern und Frauen etwa zu gleichen Teilen zu finden. Wenn es nicht möglich ist, die Ursachen für die Unfruchtbarkeit beziehungsweise Zeugungsunfähigkeit zu beheben, bietet in einigen Fällen eine künstliche Befruchtung die Möglichkeit, den Kinderwunsch doch noch zu erfüllen. Deren Ablauf ist von Fall zu Fall verschieden:

Grundsätzlich besteht eine künstliche Befruchtung darin, dass der Arzt der Frau – unter Umständen nach einer vorangegangenen Hormonstimulation – Eizellen und/oder dem Mann Samenzellen (Spermien) entnimmt, diese aufbereitet und künstlich zusammenführt. In der Regel ist hierfür ein medizinischer Eingriff notwendig.

Wie die künstliche Befruchtung im Einzelfall abläuft, hängt aber davon ab, welches Verfahren zum Einsatz kommt. Gängig sind zum Beispiel die sogenannte In-vitro-Fertilisation (IVF) und die intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI). Bei der IVF entnimmt der Arzt Eizellen und befruchtet sie außerhalb des Körpers mit Samenzellen des Mannes. Gelingt die Befruchtung, überträgt der Arzt die befruchtete Eizelle beziehungsweise den Embryo mithilfe eines dünnen, biegsamen Katheters über die Scheide in die Gebärmutter. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen dienen dazu, die Reifung des Embryos zu überwachen.

Eine künstliche Befruchtung kann mitunter recht belastend sein – daher ist es wichtig, dass Paare dies vorher bedenken und mit ihrem Frauenarzt ausführlich besprechen. Wie erfolgversprechend die künstliche Befruchtung ist (d.h. wie hoch die Chancen sind, eine Schwangerschaft herbeizuführen), hängt von verschiedenen Faktoren ab – zum Beispiel vom eingesetzten Verfahren und vom Alter der Frau.

Die Kosten für die künstliche Befruchtung trägt die Krankenkasse meist anteilig, es müssen aber bestimmte Voraussetzungen gegeben sein: So ist zum Beispiel vorher eine ärztliche Beratung erforderlich und die Partner müssen verheiratet sein und dürfen ein bestimmtes Alter nicht überschreiten.






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