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Künstliche Befruchtung

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (18. November 2014)

Allgemeines

Eine künstliche Befruchtung kann für Paare infrage kommen, die sich Kinder wünschen, aber aus unterschiedlichen Gründen auf natürlichem Weg – also durch Geschlechtsverkehr – keine bekommen können.

Bevor eine künstliche Befruchtung bei unerfülltem Kinderwunsch in Betracht kommt, stehen allerdings Beratungsgespräche und ärztliche Untersuchungen an: Hier gilt es zunächst, die Gründe für die ungewollte Kinderlosigkeit herauszufinden, die bei Männern und Frauen etwa zu gleichen Teilen zu finden sind.

Wenn es nicht möglich ist, die Ursachen für die Unfruchtbarkeit beziehungsweise Zeugungsunfähigkeit zu beheben, lässt sich der Kinderwunsch in einigen Fällen doch noch durch eine künstliche Befruchtung erfüllen. Der Ablauf dieser Kinderwunschbehandlung ist von Fall zu Fall verschieden.

Grundsätzlich besteht eine künstliche Befruchtung darin, dass der Arzt der Frau – unter Umständen nach einer Hormonstimulation – Eizellen und/oder dem Mann Samenzellen (Spermien) entnimmt, diese aufbereitet und künstlich zusammenführt. In der Regel ist hierfür ein medizinischer Eingriff notwendig.

Wie die künstliche Befruchtung im Einzelfall abläuft, hängt aber davon ab, welches Verfahren zum Einsatz kommt. Gängige Kinderwunschbehandlungen sind zum Beispiel:

Für viele Paare, die nur mithilfe der Kinderwunschtherapie ein eigenes Kind bekommen können, ist die Behandlung ein Segen. Mitunter kann die künstliche Befruchtung aber körperlich und seelisch recht belastend sein – daher ist es wichtig, dass Paare dies vorher bedenken und mit ihrem Frauenarzt ausführlich besprechen.

Wie erfolgversprechend die künstliche Befruchtung ist (d.h. wie hoch die Chancen sind, eine Schwangerschaft herbeizuführen), hängt von verschiedenen Faktoren ab – zum Beispiel vom eingesetzten Verfahren und vom Alter der Frau.

Einen Teil der Kosten für die künstliche Befruchtung trägt die Krankenkasse; zusätzlich stellen der Bund und manche Bundesländer finanzielle Zuschüsse für die Kinderwunschbehandlung bereit. Die Kostenbeteiligung geschieht allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen: So ist zum Beispiel vorher eine ärztliche Beratung erforderlich und die Partner müssen verheiratet sein und dürfen ein bestimmtes Alter nicht überschreiten.






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