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Künstliche Befruchtung

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (26. Juni 2013)

Vorbereitung

Hormonstimulation

Die künstliche Befruchtung macht als Vorbereitung manchmal eine Hormonstimulation der Frau nötig: Wenn der Hormonhaushalt der Frau im Ungleichgewicht ist, kann eine Hormonbehandlung in Form von Hormontabletten oder Hormonspritzen sinnvoll sein, um die Eierstöcke anzuregen (zu stimulieren). Die Hormone bewirken, dass die Eierstöcke mehrere Eibläschen gleichzeitig reifen lassen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass mehrere befruchtungsfähige Eizellen entstehen.

Zur Hormonstimulation vor der künstlichen Befruchtung sind verschiedene Hormone, einzeln oder kombiniert, geeignet:

  • FSH (follikelstimulierendes Hormon): Hormon der Hirnanhangsdrüse, das die Eierstöcke zu einer vermehrten Eizellreifung anregt.
  • hMG (humanes Menopausen-Gonadotropin): wirkt ebenfalls direkt auf die Eierstöcke.
  • Clomifen: bewirkt die Freisetzung der beiden eisprungfördernden Hormone FSH und LH (luteinisierendes Hormon). Clomifen ist als Tablette verfügbar.
  • GnRH-Analoga und GnRH-Antagonisten: vermindern die körpereigenen Hormone. Sie kommen zum Einsatz, um die Eizellreifung und den Eisprung besser zu steuern.
  • hCG (humanes Choriongonadotropin): löst den Eisprung aus.





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