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Künstliche Befruchtung

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (26. Juni 2013)

IVF (In-vitro-Fertilisation)

Als "klassische" künstliche Befruchtung gilt für viele die sogenannte IVF (In-vitro-Fertilisation). "In-Vitro-Fertilisation" bedeutet in etwa "Befruchtung im Glas": Bei dieser Methode befruchtet man die Eizelle außerhalb des Körpers. Nach der IVF findet die Übertragung (Transfer) der befruchteten Eizelle beziehungsweise des Embryos statt.

Die künstliche Befruchtung durch In-vitro-Fertilisation ist untrennbar mit dem Namen Louise Brown verbunden: Sie kam 1978 in Großbritannien als erstes durch IVF gezeugtes Kind zur Welt. Damals verschmolz man Eizelle und Samenzelle in einer Petri-Schale miteinander setzte die befruchtete Eizelle anschließend der Mutter von Louise ein.

Eine künstliche Befruchtung durch IVF nimmt folgenden Ablauf: Der Arzt entnimmt der Frau unter Ultraschallkontrolle durch die Scheide einige Eizellen und lässt diese außerhalb des Körpers mit den Samen des Partners oder auch eines fremden Mannes befruchten. Dabei vollzieht die Samenzelle die Befruchtung sozusagen selber – das heißt, sie gelangt bei der In-vitro-Fertilisation nicht über eine Spritze, sondern von alleine in die Eizelle. Etwa 48 Stunden nach der Befruchtung pflanzt der Arzt das befruchtete Ei (bzw. bis zu drei) in die Gebärmutter der Frau ein.

In-vitro-Fertilisation: Video

Eine künstliche Befruchtung durch IVF kommt unter anderem dann in Betracht, wenn die Eileiter (Tuben) der Frau nicht ausreichend durchgängig sind. Die Erfolgsquote beziehungsweise die sogenannte Baby-Take-Home-Rate der In-vitro-Fertilisation liegt bei etwa 18 Prozent.






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