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Künstliche Befruchtung

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (18. November 2014)

IVF (In-vitro-Fertilisation)

Als "klassische" künstliche Befruchtung gilt für viele die sogenannte IVF (In-vitro-Fertilisation). "In-Vitro-Fertilisation" bedeutet in etwa "Befruchtung im Glas".

Die künstliche Befruchtung der Eizelle findet bei der In-vitro-Fertilisation also außerhalb des Körpers statt. Nach der IVF überträgt der Arzt die befruchtete Eizelle beziehungsweise den Embryo in die Gebärmutter (sog. Embryonentransfer).

Die künstliche Befruchtung durch In-vitro-Fertilisation ist untrennbar mit dem Namen Louise Brown verbunden: Sie kam 1978 in Großbritannien als erstes durch IVF gezeugtes Kind zur Welt. Damals verschmolz man Eizelle und Samenzelle in einer Petri-Schale miteinander setzte die befruchtete Eizelle anschließend der Mutter von Louise ein.

Für die künstliche Befruchtung durch IVF ist folgender Ablauf typisch: Der Arzt entnimmt der Frau unter Ultraschallkontrolle durch die Scheide einige Eizellen und lässt diese außerhalb des Körpers mit den Samen des Partners oder auch eines fremden Mannes befruchten. Dabei vollzieht die Samenzelle die Befruchtung sozusagen selber – das heißt, sie gelangt bei der In-vitro-Fertilisation nicht über eine Spritze, sondern von alleine in die Eizelle. Etwa 48 Stunden nach der Befruchtung pflanzt der Arzt das befruchtete Ei (bzw. bis zu drei) in die Gebärmutter der Frau ein.

Vor Entnahme der Eizellen für die künstliche Befruchtung durch IVF ist eine Hormonbehandlung nötig, um die Reifung mehrerer Eizellen anzuregen.

In-vitro-Fertilisation: Video

Eine künstliche Befruchtung durch IVF kommt unter anderem dann in Betracht, wenn die Eileiter (Tuben) der Frau nicht ausreichend durchgängig sind. Die Erfolgsquote beziehungsweise die sogenannte Baby-Take-Home-Rate der In-vitro-Fertilisation liegt bei etwa 18 Prozent.






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