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Hyposensibilisierung

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (31. Januar 2014)

Risiken und Komplikationen

Vor allem die klassische Form der Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie, SIT) – die subkutane Immuntherapie (SCIT) – kann mit Risiken und Komplikationen verbunden sein. Schwere Reaktionen auf die per Spritze unter die Haut (subkutan) verabreichte Therapielösung sind aber sehr selten.

In manchen Fällen kann es bei der klassischen Hyposensibilisierung zu Nebenwirkungen in Form von Juckreiz und einer Schwellung an der Einstichstelle kommen. In seltenen Fällen treten als Nebenwirkungen der Hyposensibilisierung Störungen des Allgemeinbefindens wie Abgeschlagenheit, Müdigkeit oder Kopfschmerzen auf. Weitere mögliche Risiken und Komplikationen sind allergische Reaktionen wie Quaddeln, Atemnot, Herzrhythmusstörungen und im Extremfall ein allergischer Schock. Da die Allergiker nach der Injektion über einen Zeitraum von mindestens 30 Minuten weiter unter Beobachtung stehen, ist bei der Desensibilisierung per Spritze das Risiko solcher Nebenwirkungen jedoch sehr gering.

Im Vergleich zur klassischen Hyposensibilisierung scheint das Risiko für schwere Reaktionen bei der sublingualen Immuntherapie (SLIT) kleiner zu sein. Hier treten als Nebenwirkungen vor allem örtliche Schleimhautreaktionen auf. Allgemein gilt für jede Form der Hyposensibilisierung: Die Risiken für unerwünschte Nebenwirkungen sind zu Beginn der Behandlung höher als im späteren Verlauf.






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