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Hydrotherapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (28. März 2014)

© Jupiterimages/Pixland

Hydrotherapie ist die Bezeichnung für alle therapeutischen Heilbehandlungen mit Wasser. Die heilsamen Effekte beruhen dabei auf dem Temperaturunterschied zwischen Körper und Wasser.

Bei den verschiedenen Heilbehandlungen der Hydrotherapie setzen die Therapeuten Wasser in verschiedenen Temperaturen und Formen ein. Je nach Krankheitsbild behandeln die Therapeuten mit kaltem, warmem, wechselwarmem, heißem Wasser oder mit Wasserdampf.

Die Wasserbehandlungen dienen dazu, den Kreislauf anzuregen und die eigenen Abwehrkräfte zu fördern. Als bekannteste Vertreter der Hydrotherapie gelten Vincenz Prießnitz (1799-1851) und Sebastian Kneipp (1821-1897).

Wasser ist nicht nur "Lebenselixier", sondern auch ein vielseitiges Heilmittel. Die gesundheitsfördernden Behandlungen mit Wasser waren schon den antiken Griechen und Römern bekannt. Der Hydrotherapie, also Wasseranwendungen mit unterschiedlichen Wassertemperaturen, werden verschiedene Wirkungen zugesprochen: Sie soll

Typische Formen der Hydrotherapie sind:

  • Kneippsche Güsse
  • Bäder
  • Wickel
  • Dampfsaunen
  • Ganzkörperwaschungen
  • Bürstenmassagen
  • Wassertreten
  • Druckstrahlanwendungen

In der Medizin und Physiotherapie ist die Hydrotherapie anerkannt und gängig, insbesondere zur Linderung von Gelenk- und Muskelschmerzen. Naturheilkundlich ausgerichtete Therapeuten kombinieren die Hydrotherapie mit anderen Maßnahmen wie vollwertiger Ernährung und Entspannungstechniken, um den gesamten Organismus zu behandeln und seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Die Hydrotherapie ist nicht für jeden uneingeschränkt empfehlenswert: Bei akuten und chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krampfadern, Hautentzündungen mit offenen Wunden und grippalen Infekten sollten Sie jedoch auf die Hydrotherapie verzichten, bis die Beschwerden abgeklungen sind. Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Arzt – er kann Sie diesbezüglich beraten.


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