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Hochtontherapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (30. September 2013)

Allgemeines

Der Begriff Hochtontherapie beziehungsweise hochfrequente Muskelstimulation bezeichnet ein Behandlungsverfahren mit hochfrequentem Wechselstrom. Ziel dieses Verfahrens ist eine tiefe Durchwärmung von Körpergewebe, zum Beispiel um Schmerzen zu lindern.

Die Hochtontherapie ist eine Form der Elektrotherapie. Dabei behandelt der Therapeut das Gewebe mit Wechselstrom in Frequenzen über 300 Kilohertz. Die genaue Frequenz wählt der Therapeut je nach Erkrankung und Ziel der Hochtontherapie aus.

Die Hochtontherapie kommt unter anderem zum Einsatz, um

  • Heilungsprozesse zu beschleunigen, z.B. nach Knochenbrüchen oder bei Wunden,
  • Muskelkraft wiederherzustellen,
  • Kopfschmerzen und/oder Migräne zu lindern und
  • Ödeme (Wasseransammlungen im Gewebe) zu behandeln.

Die Hochtontherapie wird angewendet zur Schmerzlinderung, beispielsweise bei der diabetischen Polyneuropathie und der Arthrose des Knies. Warum eine Hochtontherapie Schmerzen reduzieren kann, ist noch nicht eindeutig geklärt. Möglicherweise beeinflusst die Hochtontherapie den Stoffwechsel positiv und wirkt auf diesem Wege Schmerzen entgegen.

Die Hochtontherapie kann zwar schmerzhafte Beschwerden des Bewegungsapparates lindern, jedoch lassen sich die eigentlichen Ursachen der Symptome zumeist nicht beheben, beispielsweise bei Arthrose. In diesen Fällen kann die Hochtontherapie jedoch ergänzend eingesetzt werden.

Neben Erkrankungen, die mit Schmerzen verbunden sind (z.B. Kopfschmerzen, Schmerzen bei chronischen Entzündungen), wenden einige Therapeuten die Hochtontherapie auch bei Krankheiten wie Asthma bronchiale, Schlafstörungen oder auch Tinnitus an.

Die Hochtontherapie ist nicht für jeden geeignet. So sollten unter anderem Träger eines Herzschrittmachers oder von Metallprothesen auf diese Behandlungsform verzichten. Auch Schwangere sollten keine Hochtontherapie erhalten.

Da die Wirkung der Hochtontherapie wissenschaftlich nicht ausreichend belegt ist, erstatten die gesetzlichen Krankenkassen diese Therapieform nicht.






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