Gesundheits-Check-up: Untersuchungen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (02. Juni 2015)

Der Gesundheits-Check-up umfasst mehrere Untersuchungen. Nach dem ausführlichen Gespräch wird der Ganzkörperstatus erfasst. Dieser umfasst folgende körperliche Untersuchungen:

Indem der Arzt Herz und Lunge mit dem Stethoskop abhört und Blutdruck und Puls misst, kann er zum Beispiel eine COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung) und Bluthochdruck (Hypertonie) feststellen beziehungsweise ausschließen.

Neben der körperlichen Untersuchung ist es wichtig, verschiedene Laborwerte zu ermitteln. Daher werden im Rahmen des Gesundheits-Check-ups

Die ermittelten Werte dienen vor allem dazu, mögliche Stoffwechselstörungen (z.B. Diabetes mellitus) oder Nierenerkrankungen aufzuspüren. Hierzu wird im Labor der Blutzuckerwert bestimmt. Erhöhte Blutfettwerte (z.B. Triglyceride und Cholesterin) geben Hinweise auf eine falsche Ernährung oder erbliche Fettstoffwechselstörungen. Sie stellen ein erhöhtes Risiko für Arteriosklerose (Arterienverkalkung) und deren mögliche Folgen wie Herzinfarkt und Schlaganfall dar und sollten deshalb frühzeitig behandelt werden.

Zur Blutabnahme sollten Sie in der Regel nüchtern erscheinen. Das bedeutet:
  • 8-10 Stunden vor der  Blutabnahme nichts essen.
  • In dieser Zeit auch nur kleine Mengen Wasser trinken – einige Ärzte lassen aber ungesüßten schwarzen Kaffee zu.
Wenn Sie unsicher sind, was genau unter "nüchtern" zu verstehen ist, fragen Sie bei Ihrem Arzt rechtzeitig vor dem Termin noch einmal nach.