Gesundheits-Check-up: Abschlussgespräch

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (02. Juni 2015)

In einem Abschlussgespräch bespricht der Arzt die Ergebnisse der Untersuchungen des Gesundheits-Check-ups sowie das weitere Vorgehen. Anhand der Werte erstellt er ein individuelles Risikoprofil für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und andere Krankheiten. Der Arzt gibt Tipps zur gesunden Lebensführung wie etwa zu ausgewogener Ernährung und mehr Bewegung. Es ist empfehlenswert, den Gesundheits-Check-up gleichzeitig mit der Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Hautkrebs zu kombinieren. Auch diese Untersuchung bieten die gesetzlichen Krankenkassen ab dem Alter von 35 Jahren im Abstand von zwei Jahren an.

Weitere Untersuchungen über den Gesundheits-Check-up hinaus sind nur dann sinnvoll, wenn der Verdacht auf eine Erkrankung besteht, zum Beispiel ein EKG beim Verdacht auf eine Herzerkrankung. Sind die Werte hingegen unauffällig, erfolgt der nächste Gesundheits-Check-up zwei Jahre später. Untersuchungen, die nicht zu den gesetzlichen Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen zählen – wie etwa die Ermittlung des PSA-Werts der Prostata – können auf eigenen Wunsch durchgeführt werden, müssen dann aber selbst bezahlt werden. Ärzte bieten dies im Rahmen von sogenannten Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) an.