Gebärmutter­entfernung (Hysterektomie): Nachsorge

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (21. März 2014)

Ob nach einer Gebärmutterentfernung (Hysterektomie) eine spezielle Nachsorge notwendig ist, hängt von der zugrundeliegenden Erkrankung ab. Bösartige Krankheiten wie Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom), Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) oder Gebärmutterkörperkrebs (Endometriumkarzinom oder Korpuskarzinom) erfordern Nachuntersuchungen in definierten Abständen.

So überprüft der Arzt zum Beispiel in den ersten beiden Jahren nach einer Gebärmutterentfernung wegen eines Endometriumkarzinoms alle drei Monate, ob der Eingriff erfolgreich war und die Krankheit heilen konnte ober ob sich erneut ein Tumor gebildet hat, weil bösartige Zellen im Körper verblieben sind (sog. Rezidiv). Außerdem prüft er, ob die Frau die Therapie körperlich und psychisch gut vertragen hat.

Eine Frauenärztin im Gespräch mit einer Patientin, im Vordergrund medizinische Geräte. © Jupiterimages/iStockphoto

Wenn bösartige Erkrankungen zur Hysterektomie geführt haben, sind Nachsorgeuntersuchungen zur Kontrolle sehr wichtig.

Im Anschluss an eine Gebärmutterentfernung erübrigt sich die Nachsorge in einigen Fällen, wenn eine gutartige Erkankung Grund für den Eingriff war (z.B. Muskelgeschwülste, Endometriose, Gebärmuttervorfall oder Blutungen). Ob und wie eine Nachsorge erfolgt, bespricht der Arzt mit der betroffenen Frau.