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Fußreflexzonen­massage (FRM)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (16. Januar 2015)

© Jupiterimages/Stockbyte

Die Fußreflexzonenmassage (FRM) ist eine bestimmte Massagetechnik, bei der man spezielle Bereiche der Fußsohle – die sogenannten Fußreflexzonen – massiert. Örtlich verbessert dies die Durchblutung des Fußes. Der Zweck der Massage geht aber darüber hinaus.

Bei der Fußreflexzonenmassage setzt der Therapeut mit der Hand oder den Fingern bestimmte Griffe an den Fußreflexzonen an und übt dort durch Massage Reize aus. Diese Grifftechnik beruht auf der Vorstellung, dass der Fuß in Wechselbeziehung zum ganzen Körper steht. Die einzelnen Reflexzonen am Fuß sind dabei bestimmten Organen zugeordnet: Demnach ist es möglich, über die Massage der entsprechenden Fußreflexzone auf das jeweilige Organ therapeutisch einzuwirken – es also positiv zu beeinflussen und so Erkrankungen zu lindern.

Eine grafische Abbildung der Fußreflexzonen.

Fußreflexzonen: Abweichungen von Karte zu Karte sind möglich (Klicken Sie zum Vergrößern auf das Bild)

Die Fußreflexzonenmassage gilt als sogenannte Umstimmungstherapie – also als ein Behandlungsverfahren, dessen Ziel darin besteht, allgemein die Körperreaktionen positiv zu beeinflussen oder das Immunsystem anzuregen. So kann die Massage der Fußreflexzonen beispielsweise folgende Zwecke verfolgen:

Umstimmungstherapien wie die Massage der Fußreflexzonen kommen vor allem bei chronischen Erkrankungen zum Einsatz, um deren Heilung anzukurbeln und zu unterstützen. Entsprechend groß ist das Anwendungsgebiet der Fußreflexzonenmassage: Infrage kommt die FRM zum Beispiel als ergänzende oder unterstützende Behandlung bei:

Ob die Fußreflexzonenmassage eine langfristige Wirkung hat, ist allerdings wissenschaftlich bisher nicht nachgewiesen. Fußreflexzonenmassagen gelten jedoch als fast nebenwirkungsfrei. Nur in bestimmten Fällen ist davon abzuraten, die Fußreflexzonen zu massieren – zum Beispiel bei:


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