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Ergotherapie: Ergotherapie in der Neurologie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (19. Juni 2015)

Die Ergotherapie ist auch in der Nervenheilkunde (Neurologie) eine wichtige Behandlungsmethode: Vor allem Menschen mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems (= Gehirn und Rückenmark) – wie Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, Querschnittslähmung, Parkinson-Krankheit, multiple Sklerose und Polyneuropathie – können häufig von einer ergotherapeutischen Behandlung profitieren. Dabei ist allerdings Geduld gefragt: Nervenerkrankungen und -verletzungen führen in der Regel zu vielschichtigen Störungen, die sich nur sehr langsam und selten vollständig zurückbilden.

Hauptziel der Ergotherapie in der Neurologie ist, verlorene Fähigkeiten wie Bewegung, Sinneswahrnehmungen, Merkfähigkeit, Konzentration, Gedächtnis, Lesen und Schreiben wiederzuerlangen beziehungsweise zu verbessern. Unter Einsatz verschiedener Medien und Therapiemittel können ergotherapeutische Methoden beispielsweise bei Folgendem helfen:

  • ungünstige Bewegungsmuster hemmen und günstige aufbauen
  • die Aufnahme und Verarbeitung von Sinnesreizen anregen
  • die Greiffunktion der Hände trainieren
  • alltägliche Dinge üben – wie Waschen, Ankleiden oder Essen
  • die Konzentration, Orientierungs- und Merkfähigkeit verbessern

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