Elektroneuro­graphie (ENG)

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (21. Dezember 2010)

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Mithilfe einer Elektroneurographie (ENG) kann der Arzt messen, mit welcher Geschwindigkeit ein Nerv einen elektrischen Impuls weiterleitet. Ist diese sogenannte Nervenleitgeschwindigkeit (NLG) verlangsam oder blockiert, deutet dies auf eine Nervenschädigung hin.

Bei der Untersuchung prüft der Arzt, mit welcher Geschwindigkeit Reize durch Nervenimpulse weitergeleitet werden. Dabei reizt er einen Nerv ganz gezielt, indem er zwei Elektroden an bestimmten Stellen auf der Haut anbringt und misst, wie viel Zeit vergeht, bis ein elektrischer Reiz von der ersten zur zweiten Elektrode gelangt ist.

Jeder einzelne Nerv weist eine spezifische Nervenleitgeschwindigkeit auf. Zudem hängt es von weiteren Faktoren wie der Körpertemperatur und dem Lebensalter ab, wie schnell Impulse weitergeleitet werden.