EEG (Elektroenzephalo­graphie): Risiken und Komplikationen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (16. Februar 2011)

Bei einem EEG (Elektroenzephalographie) gibt es keine Risiken oder Komplikationen. Der EEG-Befund kann jedoch durch starkes Schwitzen – wenn die Elektroden den Kontakt zur Kopfhaut verlieren – und durch Muskelzuckungen beziehungsweise Muskelbewegungen (z.B. das Öffnen oder Schließen der Augen) so stark verzerrt werden, dass das EEG nicht verwertbar ist.

Die Untersuchung ist ungefährlich und verläuft schmerzfrei. Über die Elektroden gelangt keine elektrische Spannung in den Körper. Sie dienen lediglich dazu, Spannung aus dem Körper weiterzuleiten, die dort aber natürlicherweise vorkommt. Es fließt also kein Strom vom Gerät in den Körper.

Wenn ein Patient zu epileptischen Anfällen neigt, kann durch die Provokationsmethoden ein solcher Anfall ausgelöst werden.